SAP HANA beschleunigt das Finanzmanagement - is report

SAP HANA beschleunigt das Finanzmanagement

SAP HANA wandert nach und nach in sämtliche SAP-Produkte. SAP Smart Financials beschleunigt Finanzprozesse, SAP Lumira ermöglicht Self Service Business Intelligence (BI).

Mit Hilfe der Integration von SAP HANA in die SAP Business Suite beschleunigt SAP das Modul SAP Financials in Richtung Echtzeit. Die SAP Smart Financials genannte Lösung positioniert sich als zentrale Informationsquelle, die ohne manuelle Abstimmung sämtliche gesetzlichen und internen Berichtsanforderungen erfüllen soll. Anwender im Finanzwesen bekämen erweiterte Reporting- und Analysefunktionen. Dank der Echtzeitverarbeitung würden Monatsabschlüsse zu rollierenden Forecasts. Die Ankündigung erfolgte auf der Konferenz SAPinsider in Nizza, wo sich rund 1200 SAP-Kunden trafen.

SAP Smart Financials beschleunigt Monatsabschlüsse in Richtung rollierender Forecasts. © SAP

SAP Smart Financials beschleunigt Monatsabschlüsse in Richtung rollierender Forecasts. © SAP

In SAP Financials entfallen Aggregate und Tabellen

„Im Rahmen der Integration von SAP HANA haben wir aus dem Finanzsystem redundante Tabellen und Aggregate herausgenommen und damit die Architektur erheblich vereinfacht“, erklärt Kai Finck, Senior Vice President Office of the CFO Solutions bei SAP. „Sämtliche Schnittstellen sind dabei erhalten geblieben. Für externe Module und Systeme, die auf SAP Financials zugreifen, ändert sich außer der höheren Geschwindigkeit gar nichts.“ Die Migration auf Smart Financials gestaltet sich laut Finck einfach: das Update werde schlicht über die bisherige Version installiert.

Die Anwender bekommen laut Finck rollenbasierte Interfaces, in denen sie beispielsweise die Wertetreiber flexibler analysieren können. Sowohl die Analysemodule von SAP Business Objects als auch MS Excel könnten künftig ohne Replizierung auf die Daten in SAP HANA zugreifen. Die Planung finde entweder in SAP BPC statt oder in MS Excel. SAP BPC laufe auf der gleichen Instanz von SAP HANA wie Smart Financials. Drittanwendungen beispielsweise von Arcplan müssten deren Hersteller anpassen, um derartige Zugriffe zu ermöglichen. Die Schnittstellen dazu seien offen verfügbar.

Smart Financials ist seit Ende Februar in der Phase der kontrollierten Verfügbarkeit. 10 Unternehmen führen laut Finck die Lösung gerade ein, darunter SAP selbst. Dort laufe die Lösung im Produktivbetrieb. Die Implementierung habe knapp zwei Monate gedauert, einschließlich der Umstellung von der klassischen auf die neue SAP-Hauptbuchanwendung.

Self Service BI ohne Hilfe der IT-Abteilung

SAPs zweite Ankündigung betrifft ‚Trusted Data Discovery‘ auf Basis von SAP Lumira. Diese Applikation (ehemals: SAP Visual Intelligence) ist eine Self-Service Business Intelligence-Anwendung für Daten-Visualisierung. Sie entstand aus dem, dem früheren Daten Visualisierungs-Tool SAP Business Explorer. Fachanwender könnten mit SAP Lumira zum Beispiel Datenstrukturen und Korrelationen ohne die Hilfe ihrer IT-Abteilung beliebig anpassen. Anschließend ließen sich die Daten in die zentrale Datenbank zurückschreiben, so dass sie von anderen Anwendern genutzt werden könnten.

„SAP Lumira ist ein Frontend für SAP HANA, funktioniert aber auch mit anderen Datenbanken“, erklärt Nic Smith, Senior Director Marketing Analytics bei SAP. Die Anwendung agiere als ein Cockpit, das dem Anwender Funktionen von SAP HANA oder einem SAP BO-Modul verfügbar macht. Eine weitere Funktionalität von SAP Lumira ist die des Data Hub. Die Lösung binde interne und externe Datenquellen ein und mache sie für die Analyse verfügbar. Anwender könnten im Rahmen von Self Service BI auf diese Daten zugreifen. Die Datenmodelle würden Business Analysten erstellen. Das schränke eine sachlich falsche Anwendung statistischer Methoden und Maßzahlen durch unerfahrene Anwender ein.

Mobile BI aus der SAP Cloud

Technisch gesehen enthält die Anwendung mehrere Ebenen: der SAP Lumira Server diene dazu, Datenmodelle zu speichern und Analyseergebnisse mit anderen Anwendern zu teilen. Er könne entweder inhouse oder in der SAP Lumira Cloud laufen. Business Analysten, die Datenmodelle erstellen und bearbeiten, nutzten den Desktop Client von SAP Lumira. Vordefinierte Analysen riefen die Anwender webbasiert vom Desktop-Rechner, vom Laptop oder von Mobilgeräten auf. jf

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