Das Internet of Things lässt Pioniere schwitzen - is report

Das Internet of Things lässt Pioniere schwitzen

Die Vorreiter im Internet of Things kämpfen mit Problemen rund um das Datenhandling und Change-Management. Zudem mangelt es an hausinternen Kenntnissen. Das zeigt eine Studie von SAS Institute.

75 Unternehmen aus neun Branchen hat SAS Institute im Sommer dieses Jahres zu ihren Aktivitäten rund um das Internet of Things befragt. Die meisten Teams (20 Prozent) nennen Connected-Customer-Initiativen als primäres Einsatzgebiet fürd iese-Technologien, gefolgt von Diagnostik (27 Prozent) und Asset Tracking (16 Prozent).

Die Studienteilnehmer stufen das Internet of Things gleichermaßen als Chance für Unternehmen und Kunden ein: Auf die Frage, welche Ergebnisse sie von ihren diesbezüglichen Initiativen erwarteten, landeten auf Platz eins und zwei „mehr Geschäftseffizienz“ (43 Prozent) und „verbessertes Kundenerlebnis“ (36 Prozent). Daran schließen „Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen“ (29 Prozent) und „verbessertes Ressourcenmanagement“ (25 Prozent) an.

Technische und organisatorische Hürden

Die Early Adopters müssen hohe Hürden überwinden. Als die drei derzeit größten Herausforderungen nennen sie: Datenanalyse in Echtzeit (22 Prozent), Sicherheitsbedenken (22 Prozent) sowie die Veränderung der Unternehmenskultur (20 Prozent).

Diese Herausforderungen verlangen neue Fähigkeiten. Ein so nicht erwartetes Ergebnis der Umfrage war, dass die Mehrheit der Unternehmen die Know-how-Lücke mit externen Beratern überbrückt. Bei der Frage, welche Rollen sie in der Implementierungsphase von Internet of Things-Projekten für die wichtigsten halten, fand der firmeninterne Data Scientist noch nicht einmal den Weg in die Top 5. Stattdessen steht vielerorts die Zusammenarbeit mit externen Beratern an erster Stelle (15 Prozent) und an zweiter Stelle die Prozessautomation (13 Prozent). Die Zusammenarbeit mit externen Beratern spiegelt auch wider, wie stark das Internet of Things verschiedenste Branchen verbindet und deren Grenzen auflöst, und dass nur eine branchenübergreifende Zusammenarbeit einen Projekterfolg ermöglicht. Die Studie steht unter www.sas.com/iotebook zum Download bereit. Jürgen Frisch

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