Business Intelligence wächst stärker als betriebswirtschaftliche Standard-Software - is report

Business Intelligence wächst stärker als betriebswirtschaftliche Standard-Software

Anbieter für Business Intelligence und Business Analytics Software haben 2013 laut Lündendonk ihre Umsätze im Durchschnitt um 12,5 Prozent gesteigert. BI wächst damit stärker als der Gesamtmarkt für betriebswirtschaftliche Standard‐Software.

Business Intelligence ist ein starker Wachstumstreiber im Software-Markt. So lautet die Kerndaussage der der Lünendonk‐Marktstichprobe 2014 „Business Intelligence als Kernkompetenz – Der Markt für Business‐Intelligence‐Standard‐Software in Deutschland“. Diese positive Geschäftsentwicklung ist laut Studie eine Folge der IT-Investitionsschwerpunkte der Kundenunternehmen. Neben den Trendthemen Cloud, Security und Mobile Enterprise bildeten Business Intelligence und Business Analytics in den kommenden zwei Jahren Schwerpunkte der geplanten Neubeschaffungen.

„Fachbereiche und CIOs investieren derzeit massiv in Software‐Lösungen, die den Unternehmen dabei helfen, die Komplexität in der Unternehmenssteuerung zu beherrschen“, kommentiert Mario Zillmann, Leiter Professional Services und Studienautor beim Kaufbeurer Marktforschungs‐ und Beratungsunternehmen Lünendonk, die Marktentwicklung. „Das Einsatzgebiet geht dabei mittlerweile weit über das Finanzwesen hinaus und umfasst beispielsweise die Steuerung von datenintensiven Geschäftsprozessen, wie Kundenmanagement, Supply Chain oder Risikomanagement.“

Im Finanzwesen hat Business Intelligence mit 32,1 Prozent den höchsten Durchdringungsgrad. Es folgen Vertrieb mit 17,7 Prozent und Unternehmenssteuerung/Risikomanagement mit 14,7 Prozent. © Lünendonk

Im Finanzwesen hat Business Intelligence mit 32,1 Prozent den höchsten Durchdringungsgrad. Es folgen Vertrieb mit 17,7 Prozent und Unternehmenssteuerung / Risikomanagement mit 14,7 Prozent. © Lünendonk

Finanzwesen und Vertrieb treiben die Nachfrage

Im Finanzwesen hat Business Intelligence mit 32,1 Prozent den höchsten Durchdringungsgrad. Eine hohe Nachfrage verzeichnen die BI-Anbieter zudem aus den Fachbereichen Vertrieb, Marketing und Unternehmenssteuerung/Risikomanagement. Knapp 18 Prozent ihrs Umsatzes erzielen die von Lünendonk befragten Hersteller mit dem Vertrieb, rund 15 Prozent mit Unternehmenssteuerung/Risikomanagement. „Vor dem Hintergrund, dass mittlerweile alle Geschäftsprozesse und fast alle Geschäftsmodelle einen hohen bis sehr hohen IT‐Anteil haben, wird in Zukunft die Nachfrage aus Fachbereichen wie Produktentwicklung, Vertrieb, Kundenmanagement und Produktion/Supply Chain stark steigen“, prognostiziert Ralf Bochtler, Junior Consultant bei Lünendonk.

 

 

Mit 12,5 Prozent ist Business Intelligence 2013 stärker gewachsen als betriebswirtschaftliche Standardsoftware, die lediglich 6,1 Prozent zugelegt hat. © Lünendonk

Mit 12,5 Prozent ist Business Intelligence 2013 stärker gewachsen als betriebswirtschaftliche Standardsoftware, die lediglich 6,1 Prozent zugelegt hat. © Lünendonk

Für das laufende Geschäftsjahr 2014 bleibt der Optimismus in der Branche hoch. Dies zeige sich auch daran, dass die Anbieter die Entwicklung ihres eigenen Umsatzes wesentlich stärker einschätzen als das Marktwachstum: die von Lünendonk befragten Software‐Anbieter gehen von einem durchschnittlichen Umsatzwachstum von 15,9 Prozent für 2014 aus, während sie mit einem Marktwachstum von lediglich 9,6 Prozent rechnen. Besonders starke Impulse für die Geschäftsentwicklung gehen aus Sicht der Anbieter von den Technologiethemen Business Analytics, Self Service BI und Mobile BI aus.

SAS Institute führt die Lündendonk-Marktstichprobe an

Im deutschen Markt für BI‐Standard‐Software dominiert laut Lündendonk weiterhin SAS Institute mit einem Umsatz von 128,8 Millionen Euro im vergangenen Jahr. An zweiter Stelle der Lünendonk‐Marktstichprobe folgt Teradata mit einem geschätzter Umsatz in Deutschlandvon  63 Millionen Euro, an dritter Position MicroStrategy mit einem geschätzten Inlandsumsatz von 37 Millionen Euro. Informatica und Qlik komplettieren die Top 5. Informatica habe seinen Umsatz 2013 durch die Übernahme der Heiler Software AG im Oktober 2012 am stärksten steigern können.

In die Marktstichprobe nimmt Lünendonk ausschließlich Software‐Anbieter auf, die mindestens 50 Prozent ihres Umsatzes mit Vertrieb, Einführung und Wartung eigener Business‐Intelligence‐Standard‐Software‐Produkte erwirtschaften. Dazu zählen beispielsweise Software für Datenintegration, Datenkonsolidierung, Reporting‐ und Dashboard‐Anwendungen. Nicht vertreten sind große internationale IT‐Konzerne, die zwar signifikante Umsätze mit BI‐Standard‐Software in Deutschland erzielen, aber ihren Schwerpunkt auf andere IT‐Leistungen legen, wie IT‐Beratung, IT‐Services oder Standard‐Software‐Lösungen, zum Beispiel ERP und CRM. Partner der diesjährigen Analyse waren Board, CP Corporate Planning, IDL, LucaNet und SAS Institute.

Die detaillierte Lünendonk®Marktstichprobe 2014 „Business Intelligence als Kernkompetenz – Der Markt für spezialisierte Business‐Intelligence‐Standard‐Software‐Anbieter in Deutschland“ ist ab Mitte August bei Lünendonk unter www.luenendonk.de kostenfrei erhältlich. jf

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