Social Collaboration bringt Kundennähe

Social Collaboration bringt Kundennähe

Social Media-Technologien als integrierten Teil von Enterprise-Resource-Planning (ERP)-Systemen zu nutzen, bringt Vorteile für die Kundenorientierung. Die will eine globale Umfrage des ERP-Herstellers Epicor ermittelt haben.

epicor-Studie-tools-RolleLaut einer globalen Studie von Epicor Software spielt Social Collaboration, also die Zusammenarbeit unter Einsatz von Social Media-Technologien, in Zukunft eine wichtige Rolle. Demnach gaben 57 Prozent der befragten ERP-Anwender aus Deutschland an, dass Social Collaboration von ziemlich oder sehr hoher Bedeutung sein wird. Nur vier Prozent halten dies für unwichtig.

epicor-Studie-Tools wichtigSocial Collaboration werde als Teil von Enterprise Resource Planning (ERP) in Zukunft insbesondere für die Kundenkommunikation im Mittelpunkt stehen. Das gaben laut der Studie 54 Prozent der Befragten aus Deutschland an. 48 Prozent sehen demnach darin einen guten Weg, die Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern zu verbessern, 42 Prozent erachten den Angaben zufolge Social Collaboration als relevantes Werkzeug für den einfachen Austausch mit Zulieferern. Insgesamt sagen gemäß der Umfrage 40 Prozent, dass es soziale Kommunikationstools vereinfachen, andere zu informieren und auf dem Laufenden zu halten. So sei es wenig überraschend, dass bereits heute knapp ein Drittel erwarte, dass ihr künftiges ERP-System Social Collaboration-Anwendungen in größerem Umfang und auf effizientere Weise zur Verfügung stellen sollte.

Der Einsatz von Social Media-Technologien innerhalb von ERP-Systemen stehe exemplarisch für die grundsätzliche Anforderung, dass das Management von Wertschöpfungsketten agiler gelöst werden müsse, mit mehr Möglichkeiten der mobilen Nutzung und besserer Unterstützung der Zusammenarbeit – dies betonen laut Studie 37 Prozent der deutschen ERP-Anwender. In die gleiche Richtung gehe die Forderung von 41 Prozent, dass künftige ERP-Systeme den Zugang zu Informationen einfacher gestalten sollten.

Generell gehöre laut der Epicor ERP-Studie die Verbesserung der Zusammenarbeit mit Kunden, Zulieferern und Mitarbeitern für eine beschleunigte Entscheidungsfindung neben technischen Leistungskriterien zu den wichtigsten Aspekten, die bei einer ERP-Implementierung berücksichtigt werden sollten. „Die aktuellen Anforderungen an ERP im Hinblick auf Social Collaboration stehen für eine neue Art der Unternehmenskultur“, findet Hermann Stehlik, Vice President Zentraleuropa bei Epicor, und betont: „Es geht darum, systematisch Unternehmensprozesse mit Daten und Wissen aus sozialer Vernetzung zu verknüpfen. Dies muss konsequent von zentralen Managementsystemen wie ERP abgebildet und unterstützt werden, um strategische Wettbewerbsvorteile zu schaffen.“

Die globale Epicor ERP-Studie basiert den Angaben zufolge auf der Befragung von insgesamt 1.509 ERP-Anwendern in Unternehmen ab 100 Mitarbeitern, davon 200 aus Deutschland. Die Mehrheit der befragten deutschen Anwender kommen demnach aus der Fertigungsindustrie, ein Drittel aus den Bereichen Handel, Distribution und Logistik, die restlichen aus dem Dienstleistungssektor. hei

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