Social Media-Technologien als integrierten Teil von Enterprise-Resource-Planning (ERP)-Systemen zu nutzen, bringt Vorteile für die Kundenorientierung. Die will eine globale Umfrage des ERP-Herstellers Epicor ermittelt haben.


Der Einsatz von Social Media-Technologien innerhalb von ERP-Systemen stehe exemplarisch für die grundsätzliche Anforderung, dass das Management von Wertschöpfungsketten agiler gelöst werden müsse, mit mehr Möglichkeiten der mobilen Nutzung und besserer Unterstützung der Zusammenarbeit – dies betonen laut Studie 37 Prozent der deutschen ERP-Anwender. In die gleiche Richtung gehe die Forderung von 41 Prozent, dass künftige ERP-Systeme den Zugang zu Informationen einfacher gestalten sollten.
Generell gehöre laut der Epicor ERP-Studie die Verbesserung der Zusammenarbeit mit Kunden, Zulieferern und Mitarbeitern für eine beschleunigte Entscheidungsfindung neben technischen Leistungskriterien zu den wichtigsten Aspekten, die bei einer ERP-Implementierung berücksichtigt werden sollten. „Die aktuellen Anforderungen an ERP im Hinblick auf Social Collaboration stehen für eine neue Art der Unternehmenskultur“, findet Hermann Stehlik, Vice President Zentraleuropa bei Epicor, und betont: „Es geht darum, systematisch Unternehmensprozesse mit Daten und Wissen aus sozialer Vernetzung zu verknüpfen. Dies muss konsequent von zentralen Managementsystemen wie ERP abgebildet und unterstützt werden, um strategische Wettbewerbsvorteile zu schaffen.“
Die globale Epicor ERP-Studie basiert den Angaben zufolge auf der Befragung von insgesamt 1.509 ERP-Anwendern in Unternehmen ab 100 Mitarbeitern, davon 200 aus Deutschland. Die Mehrheit der befragten deutschen Anwender kommen demnach aus der Fertigungsindustrie, ein Drittel aus den Bereichen Handel, Distribution und Logistik, die restlichen aus dem Dienstleistungssektor. hei
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