Deutsche Unternehmen schneiden in einer Studie zum gewinnbringenden Einsatz ihrer Informationen nur durchschnittlich ab. Die Selbsteinschätzung der deutschen Manager steht dazu im Widerspruch.

US-Amerikaner erreichen Spitzenwert
An der Spitze des Informationswert-Index stehen laut den Studienerstellern US-amerikanische Unternehmen mit 56,7 Punkten (100 stellt den Idealwert dar), gefolgt von kanadischen Unternehmen (49,2 Punkte). Die Niederlande schneiden den Angaben zufolge unter den europäischen Unternehmen am besten ab (48,3 Punkte).
Deutsche Unternehmen schneiden in der Studie mit 48 Punkten nur durchschnittlich ab. Die Selbsteinschätzung der deutschen Manager stehe dazu im Widerspruch: es glauben demnach 70 Prozent der Führungskräfte, dass sie ihre Informationen bereits optimal ausschöpfen.

„Die digitale Vernetzung verändert unsere Wirtschaftswelt nachhaltig. Der Kampf um die industriellen Spitzenplätze wird zunehmend in der digitalen und nicht in der realen Welt gewonnen“, glaubt Hans-Günter Börgmann, Geschäftsführer der Iron Mountain Deutschland GmbH, und folgert: „Deshalb ist die optimale Nutzung und Steuerung von Informationen in Unternehmen geschäftsentscheidend.“
Ein einfaches Beispiel seien Kundendaten: Mithilfe von intelligenten Datenanalysen lasse sich das Kaufverhalten von Kunden auswerten. Dadurch könne man Kunden individuelle Angebote zukommen lassen und so den Umsatz seigern. Die Studie zeige aber, dass Unternehmen noch viel Arbeit vor sich haben und lernen müssten, sich die richtigen Fähigkeiten in der Datenanalyse anzueignen, um in Zukunft mit der Konkurrenz Schritt halten zu können. hei
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