Wunscharbeitsorte von IT-Spezialisten / Gehälter steigen

Wunscharbeitsorte von IT-Spezialisten

Berlin liegt in der Gunst der Software-Profis unangefochten auf Platz 1. Die Gehälter steigen weiter. Im Jahr 2014 blieben laut BDI aber mehr als 41.000 IT-Stellen unbesetzt.

Der Job-Marktplatz für IT-Experten 4scotty hat Daten zu den gefragtesten Programmiersprachen, den Durchschnittsgehältern und den beliebtesten Arbeitsorten Deutschlands veröffentlicht. Von allen auf der Plattform registrierten IT-Experten liegt demnach als Wunscharbeitsort Berlin deutlich auf Platz 1. Bei den Programmiersprachen werden Java und PHP am meisten nachgefragt. Die Durchschnittsgehälter liegen im Juniorbereich bei etwa 47.000 Euro im Jahr und bei Senior-IT-Experten bei durchschnittlich 71.000 Euro.

Englisch ist Unternehmenssprache

Berlin liegt in der Gunst der Software-Profis vorne: Knapp 41 Prozent der auf 4scotty registrierten IT-Profis geben Deutschlands Hauptstadt als Wunscharbeitsort an. Auf den Plätzen zwei und drei stehen München (25,5 Prozent) und Hamburg (20,7 Prozent), gefolgt von Köln (3,2 Prozent), Frankfurt am Main (2,9 Prozent) und Stuttgart (1,6 Prozent).
„Berlin bietet für Techies enorm gute Jobmöglichkeiten. Es gibt so viele Unternehmen hier, als ITler kann man da schnell wechseln“, meint Frank Geßner, Mitgründer und Geschäftsführer von 4scotty, und benennt einen weiteren Vorteil der Hauptstadt: „Viele Unternehmen sind international tätig, in den meisten Tech-Teams in Berlin ist Englisch Unternehmenssprache. Da bieten sich ganz andere Karrierechancen, auch innerhalb eines Unternehmens. Berlin ist das Start-up-Zentrum Europas geworden. Das, was vor ein paar Jahren noch London war, ist jetzt Berlin.”

Java, PHP und Javascript mit Abstand am gefragtesten

Bei den Programmiersprachen liegen den Angaben zufolge Java (23,4 Prozent), PHP (21 Prozent) und Javascript (18,4 Prozent) mit großem Abstand vorn.
„PHP und Java werden schon seit 15 bis 20 Jahren eingesetzt, haben sich etabliert und sind bei vielen Unternehmen im Einsatz. Modernere Programmiersprachen brauchen Zeit um sich in Unternehmen zu verbreiten“, glaubt Frank Geßner.
Aber auch bereits sehr alte Programmiersprachen erfreuen sich mitunter immer noch großer Beliebtheit: „Auch Software-Entwickler die enorm alte Systeme beherrschen, können gut verdienen. Einfach weil es nur so wenige Leute gibt, die in der Sprache programmieren können.”

Gehälter steigen weiter

Im Jahr 2014 blieben laut BDI mehr als 41.000 IT-Stellen unbesetzt. Der Mangel an Fachkräften und die weiter wachsende Bedeutung der IT für den Erfolg von Unternehmen lasse die Gehaltschancen der IT-Experten immer weiter steigen. Software-Entwickler erfreuen sich demnach größter Beliebtheit und werden am stärksten umkämpft. Doch auch Projekt-Manager und Data-Scientist sind stark gefragt. Die Gehaltserwartungen der Software-Entwickler unterscheiden sich gemäß 4scotty kaum zwischen den Programmiersprachen. Auch sei bei den Gehaltserwartungen weniger wichtig, ob Software-Experten sich auf mobile Anwendungen, Web-Portale oder Desktop-Programme spezialisieren.

Data Scientist hat hohe Gehaltsvorstellungen

Am besten bezahlt werden IT- oder Entwicklungsleiter, also beispielsweise die Chief Information Officers oder Chief Technology Officers, die im Durchschnitt an die 90.000 Euro Jahresgehalt aufrufen. Ebenfalls im oberen Segment der Gehaltsvorstellungen liegen die Data Scientists (67.000 Euro), die Product- oder Project Manager (64.000 Euro), Full-Stack Developer (58.000 Euro) und Back-End-Developer (55.000 Euro). „In der IT entscheidet im Wesentlichen die Begabung und die Kompetenz und nicht unbedingt die Anzahl Jahre mit Berufserfahrung, wenn es um die Höhe des Gehaltes geht“, erklärt Frank Geßner von 4sotty. hei

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