Handvenen-Scan bringt Sicherheit für User-Authentifizierung und Identitätsmanagement

Handvenen-Scan erhöht Zugangssicherheit

Multi-Faktor-Authentifizierung durch Kombination von Smartcard & PIN mit einem Scan des individuellen Handvenenmusters soll Bereiche mit erhöhten Sicherheitsanforderungen schützen. Die Lösung PalmSecure ID Match dafür von Fujitsu soll Anfang 2015 in der Region EMEIA und dann weltweit verfügbar sein.

Neue Technologien und Einsatzmöglichkeiten der biometrischen Authentifizierung per Handvenenmuster hat Fujitsu auf dem Fujitsu Forum 2014 vorgestellt. Der Verlauf der Handflächenvenen ist bei jedem Menschen einzigartig und werde beim PalmSecure-Verfahren zur Identitätsprüfung herangezogen.

Schutz vor physischen und virtuellen Zugänge

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© Eberhard Heins

Das neue Fujitsu PalmSecure ID Match schützt laut Fujitsu physische und virtuelle Zugänge, Daten und Bezahlvorgänge. ID Match sei für den Einsatz in Bereichen mit erhöhten Sicherheitsanforderungen entwickelt worden, darunter das Finanzwesen, Bezahlvorgänge im Einzelhandel, die Sozialversicherung – etwa zur eindeutigen Authentifizierung von Krankenversicherten – und Einrichtungen der öffentlichen Hand. ID Match erfülle die EU Guidelines für den öffentlichen Zahlungsverkehr. Die Lösung soll Anfang 2015 in der Region EMEIA und dann weltweit verfügbar sein.

Multi-Faktor-Authentifizierung

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© Eberhard Heins

Fujitsu PalmSecure ID Match maximiere die Sicherheit durch eine Multi-Faktor-Authentifizierung: Die Lösung kombiniere dazu die PalmSecure-Technologie mit einer Smartcard sowie optional mit einer. Fujitsu PalmSecure ID Match besteht aus einem Sensor, einem Touchscreen, einer Prozessorkarte mit der laut Fujitsu neuesten ARM-Technolgie sowie einem Lesegerät, das verschiedene Kartenformate unterstützt. Mit dem zugehörigen Software Development Kit (SDK) könnten die Partner und Kunden von Fujitsu die Lösung in ihre Anwendungen integrieren. Beispiele dafür seien physische Zugangskontrollen zu Sicherheitsbereichen in Gebäuden, die Zeiterfassung sowie kritische Softwareanwendungen.

Fujitsu will 2015 mit der Software Fujitsu PalmSecure truedentity auch eine Anwendung von ID Match im Markt einführen. truedentity nutze eine Technologie, die aktuell in Deutschland im Rahmen eines Projekts zum elektronischen Personalausweis eingesetzt werde und eigens dazu entwickelt wurde, um die strengen Datenschutzgesetze zu erfüllen. Die Software schütze Unternehmensdaten gegen den unauthorisierten Zugriff. So will die auf einer Client/Server-Lizenz basiernde Sicherheitssoftware von Fujtsu die Handvenen-Authentifizierung weiter voranbringen, indem sie maximale Sicherheit für die User-Erkennung, das Identitätsmanagement und die Absicherung von Datenübertragungskanälen bereitstellen will.

Verfügbarkeit

Fujitsu PalmSecure ID Match und der zugehörige Software Development Kit (SDK) soll in der EMEIA-Region ab Februar 2015 und anschließend auch in andere Regionen erhältlich sein. Fujitsu PalmSecure truedentity soll weltweit 2015 auf den Markt kommen. Beide Produkte können separat bezogen und direkt bei Fujitsu erworben werden. hei

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