Check your App – Schutz für die mobile IT-Infrastruktur

Check your App – Schutz für die mobile IT-Infrastruktur

Eine neue Lösung für App Risk Management von TÜV Rheinland soll Unternehmen mehr Datenschutz bieten. IT-Administratoren können nach Bedarf Apps auswählen und diese individuell für Nutzergruppen freigeben beziehungsweise zum Download sperren.

Mit Check your App – Enterprise Solution bietet TÜV Rheinland ein mandantenfähiges Online-Portal mit geprüften Apps an. Auf Basis dieser Lösung für App Risk Management lasse sich der App-Einsatz in Unternehmen regeln.Das Portal enthalte eine umfangreiche Übersicht geprüfter Apps inklusive ihrer Prüfergebnisse. Der Administrator könne auf Basis dieser Informationen Apps auswählen und diese für zuvor definierte Mitarbeitergruppen zusammenstellen. Risikoreiche Apps lassen sich sperren. „Unternehmen haben die Möglichkeit, sogenannte White Lists und Black Lists anzulegen. White Lists enthalten Apps, die für das Unternehmen unbedenklich sind. Dagegen sind auf den Black Lists jene Apps vermerkt, die für alle Mitarbeiter gesperrt sind und die nicht heruntergeladen werden können“, erläutert Ralph Freude, IT-Experte bei TÜV Rheinland, das Verfahren.

Das Online Portal enthalte über 600 Apps, die sich sowohl im beruflichen als auch privaten Umfeld nutzen lassen. Dazu zählen beispielweise Apps aus den Themenfeldern Reise, Reiseplanung, Nachrichten und Kommunikation. Der App-Pool werde laufend von TÜV Rheinland aktualisiert und wöchentlich kommen demnach neue Apps hinzu. Über eine Schnittstelle lasse sich das Webportal an das Mobile Device Management des Unternehmens anschließen. Auf diese Weise erhalte ein Unternehmen automatisch die aktuellsten Sicherheitsinformationen und Updates.

Check your App – Enterprise Solution unterstützt den Angabe zufolge die Betriebssysteme iOS, Android, Windows Phone und Blackberry für Smartphone und Tablets.

Hintergrund der Sorge um die Datensicherheit in Unternehmen ist, dass viele Apps zwar Hilfestellungen und Informationen jedweder Art bieten, beispielsweise für die Hotelbuchung, die Routen- oder die Terminplanung oder den nächsten Taxistand. Doch viele Apps würden auch Daten auslesen, die für ihre eigentliche Funktion nicht notwendig seien. Verlassen diese Daten ungewollt und ungeschützt das Unternehmen könne das zu erheblichem Schaden führen. Liest eine App beispielsweise Telefonlisten in Smartphones oder Tablets aus und geraten diese anschließend in unbefugte Hände, kann dieses zu Wettbewerbsnachteilen und Imageschäden führen. hei

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