
Sie sind hier:
Startseite
News

Geschäftsinformationen werden zum vierten Produktionsfaktor neben Boden, Arbeit und Kapital. Das glauben laut der weltweiten Studie ‚The Deciding Factor: Big Data & Decision making’ von Capgemini neun von zehn befragten Geschäftsführern. The Economist Intelligence Unit hat im März 2012 im Auftrag von Capgemini mehr als 600 Führungskräfte befragt, davon 38 Prozent aus Europa, 28 Prozent aus Nordamerika, 25 Prozent aus dem asiatisch-pazifischen Raum, die restlichen 9 Prozent aus Lateinamerika, dem Mittleren Osten und Afrika.
Geschäftsperformance steigt
Wird Business Analytics bei riesigen Datenmengen eingesetzt, erhöht sich laut der Studie die Geschäftsperformance im Durchschnitt um 26 Prozent. Die befragten Top-Manager und IT-Entscheider gehen davon aus, dass dieser Wert in den nächsten drei Jahren auf 41 Prozent steigen wird. Dementsprechend wollen 58 Prozent der Unternehmen in diesem Zeitraum in Big Data und Business Analytics investieren.
Daten über Geschäftsaktivitäten, Office-Dokumente und E-Mails
sowie Social Media inhalte haben nach der Gesamteinschätzung
der Teilnehmer der Cap-Gemini-Studie den größten Einfluß auf
Unternehmen. In der Konsumgüterbranche führen die Point-of-Sale-Daten
das Ranking an.
Bauchentscheidungen gelten als unseriös
Zwei Drittel der befragten Führungskräfte geben an, dass Daten in ihrem Unternehmen einen hohen Stellenwert haben. Datenerhebung und -analyse lägen sowohl der Unternehmensstrategie als auch der täglichen Entscheidungsfindung zu Grunde.
Immer seltener würden sich Führungskräfte bei Entscheidungen einzig auf Erfahrungen und Intuition stützen. Gut die Hälfte der Befragten empfindet Managemententscheidungen, die sich auf Bauchgefühl oder Erfahrungswerte stützen, als unseriös. Die Folge benennen 65 Prozent der Befragten: Geschäftsentscheidungen basieren zunehmend auf harten Fakten. Spitzenwerte hierfür finden sich im Finanzdienstleistungssektor (73 Prozent), im Gesundheitswesen, der pharmazeutischen Industrie und der Biotechnologie (75 Prozent) sowie in der Energiebranche (76 Prozent).
Zwar empfinden immer noch 42 Prozent der Befragten unstrukturierte Daten als schwer interpretierbar, dennoch stützt sich heute die Mehrheit der Führungskräfte (58 Prozent) bei der Datenauswertung auf unstrukturierte Daten wie Texte, Sprachnachrichten, Bilder und Videos. 40 Prozent der Studienteilnehmer glauben, dass Social-Media-Inhalte immer wichtiger für die Entscheidungsfindung werden. Dies gilt insbesondere für den Handel, die Konsumgüter- und die produzierende Industrie sowie für das Gesundheitswesen und pharmazeutische Unternehmen.
Datenaktualität und -qualität bilden Grundlage
42 Prozent der Führungskräfte geben an, dass herkömmliches Reporting die Entscheidungsfindung im Unternehmen verlangsamt hat. Dennoch glaubt die große Mehrheit (85 Prozent) nicht, dass die wachsende Datenmenge die größte Herausforderung darstellt, sondern die Fähigkeit, sie zu analysieren und in Echtzeit beziehungsweise ausreichend schnell darauf zu reagieren.
Da Unternehmen die Ergebnisse von Business Analytics zunehmend zur Automatisierung von Entscheidungsprozessen nutzen, ist die Datenqualität der springende Punkt: Zwei Drittel der Befragten (67 Prozent) berichten, dass sie täglich mit nicht korrekten Daten kämpfen.
Silostrukturen behindern die Big-Data-Nutzung
Mehr als der Hälfte der Befragten (56 Prozent) geht davon aus, dass organisatorische Silos eine große Herausforderung für die Nutzung von Big Data darstellen. Eine immer größere Rolle spielen dabei nicht die Abteilungsgrenzen, sondern geschäftsprozessorientierte Silos in den Unternehmen. Diese verhindern laut Studie den Austausch und die Integration von Daten und erschweren den ganzheitlichen Blick auf das Datenmanagement. jf
Anzeige
is report Business Intelligence Guide 2012/2013
Der neue is report Business Intelligence Guide 2012/2013 wird gerade produziert.
Nähere Informationen und einen Buchungscoupon finden Sie hier.
Bei Fragen steht Ihnen Herr Raupach unter 089 / 90 48 62 - 30 oder sraupach@isreport.de gerne zur Verfügung.