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SAP-Anwender investieren meist in SAP ERP und Virtualisierung

Die IT-Investitionen der SAP-Kunden wandern 2012 in SAP ERP und SAP Business Warehouse sowie Virtualisierung und Mobility. Cloud Computing und In Memory spielen dagegen kaum eine Rolle. Das zeigt die Investitionsumfrage der DSAG.

Montag 30. Januar 2012
„Ungeachtet der Hype-Themen wie Cloud Computing oder Mobility ist die Investitionsbereitschaft von SAP-Kunden im ERP-Umfeld nach wie vor am größten“, berichtet DSAG-Vorstandsvorsitzender Karl Liebstückel.

Die geplanten IT-Budgets der SAP-Anwender steigen in diesem Jahr um 3,4 Prozent. So lautet das zentrale Ergebnis der Investitionsumfrage, welche die Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe DSAG im November und Dezember 2011 unter 323 CIOs, Leitern von SAP Competence Centern und Unternehmensvertretern aus DSAG-Mitgliedsfirmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgeführt hat. Über ein Drittel der Befragten planen demnach, mehr in das SAP-Produktportfolio zu investieren. Die Budgets sollen in diesem Bereich um satte 30 Prozent steigen.

Kaum Budgets für In Memory und Cloud Computing
Die Investitionen im SAP-Lösungsumfeld konzentrieren sich im deutschsprachigen Raum vorrangig auf Prozesse (56 Prozent), Software, Lizenzen und Upgrade-Projekte (36 Prozent) gefolgt von der Hardware (18 Prozent). Am stärksten investieren Anwender in SAP ERP (62 Prozent) und SAP Netweaver (38 Prozent). Bei den ERP-Lösungen dominiert der Bereich Logistik mit 41 Prozent. Auch das Rechnungswesen steht mit 27 Prozent im Fokus von Investitionsvorhaben.
Bei SAP Netweaver führt SAP Business Warehouse mit 19 Prozent die Rangliste an, gefolgt vom SAP Netweaver Portal mit 10 Prozent. 15 Prozent der Befragten wollen zudem in den SAP Solution Manager investieren. Weitere Investitionsschwerpunkte liegen bei der Virtualisierung mit 71 Prozent sowie  bei mobilen Anwendungen mit 59 Prozent. Kaum Budgets haben die Unternehmen hingegen für die Themen In-Memory-Technologie und Cloud Computing eingeplant.

In Deutschland dominiert der Standard-Support
Bei den Support-Modellen halten sich der Standard Support mit 41 Prozent sowie der umfassendere aber teurere Enterprise Support mit 36 Prozent nahezu die Waage. In Österreich und der Schweiz liegen dabei die Zahlen beim Enterprise Support deutlich höher.

Die Bereitschaft, zwischen den Support-Modellen zu wechseln, liegt mit drei Prozent nach wie vor niedrig. Ein Prozent der Teilnehmer lässt seine Systeme bei Drittanbietern warten. Gleich hoch liegt der Prozentsatz derer, die keine Wartung in Anspruch nehmen. jf

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