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Business-Intelligence-Prozesse optimieren
Donnerstag 15. Dezember 2011
„IT-gestützte Prozessoptimierungen gehören neben Kostensenkungen nach wie vor zu den wichtigsten Zielen im Business-Umfeld“, erläutert Achim Röhe, VP Professional Services bei arcplan.

Der Business Intelligence (BI)-Anbieter arcplan beschreibt fünf Maßnahmen, um Geschäftsabläufe und Entscheidungsprozesse im Unternehmen zu optimieren.

1) BI Use Cases – Daten-Qualität trifft auf -Quantität
Unternehmen sollten prüfen, ob BI-Anwender die Informationen bekommen, die sie wirklich benötigen. Zudem sollten sie kontrollieren, ob genügend Mitarbeiter Zugang zu BI-Informationen haben. Die Praxis zeigt, dass viele Unternehmen BI-Systeme im Einsatz haben, die nur bis zu einem bestimmten Level ausgerollt sind. Der Bedarf an entscheidungsrelevanten Informationen ist oft viel größer, als dass es Zugang zu BI-Lösungen gibt. Um den größtmöglichen Nutzen aus BI-Systemen zu ziehen, empfiehlt arcplan daher, im Vorfeld genau zu eruieren, wie weit die Lösung ausgerollt werden muss.

2) Kollaborationswerkzeuge – der Schlüssel zum Erfolg
Häufig haben Unternehmen mit einer Flut von Reports unterschiedlichster Qualität zu kämpfen. Dabei gibt es meistens keine verifizierten Informationen über Aktualität, Nutzungsgrad und Qualität der Berichte. Kollaborationswerkzeuge, wie man sie aus sozialen Netzwerken kennt, schaffen Abhilfe und erheben genau diese Informationen. Damit werden Anwender in die Lage versetzt, die Wertigkeit und den damit verbundenen Mehrwert einer Information schneller zu erkennen und zum Vorteil des Unternehmens zu nutzen.

3) Form follows function
Leider machen Unternehmen immer noch häufig den Fehler und erstellen Berichtssysteme anhand technischer Aspekte. Über die Anwendung wird anschließend eine Benutzeroberfläche gestülpt, mit der der Anwender zurecht kommen muss – Benutzerfreundlichkeit bleibt dabei meist auf der Strecke. Um Nutzern mehr Komfort zu bieten, sollte ein Vorsatz für 2012 daher lauten: Mehr Gewicht auf das Frontend legen, getreu dem alten Gestaltungsleitsatz „form follows function“. Dies gelingt am besten, indem man BI-User direkt befragt, welche Information sie in welcher Darstellungsform benötigen.

4) BI mobilisieren
Mobile Lösungen gewinnen im Business-Umfeld immer mehr an Bedeutung, dementsprechend müssen Firmen ihre BI-Anwendungen über mobile Endgeräte zugänglich machen. Doch nicht ohne durchdachte Strategie. Bevor Unternehmen in Mobile BI einsteigen, sollten sich IT-Manager darüber Gedanken machen, wie sie Informationen kompakt und verständlich für mobile Endgeräte aufbereiten. Wichtig dabei: Je mehr Endgeräte im Einsatz sind, desto höher ist die Anforderung an die BI-Applikation, für jeden Gerätetyp eine passende Aufbereitung bieten zu können. Zudem benötigen Unternehmen ein umfassendes Sicherheitskonzept, damit Daten, die unterwegs abgerufen werden, nicht von Dritten eingesehen werden können.

5) Datenströme bändigen
In Unternehmen entstehen Informationsbedürfnisse oftmals recht kurzfristig und müssen entsprechend schnell bedient werden. Dieser Aktionismus folgt leider nur selten strategischen oder konzeptionellen Gesichtspunkten. Die Folge: massive Performance-Probleme und ärgerlicher Wildwuchs. Daher sollten IT-Verantwortliche den Vorsatz fassen, ein nachhaltiges BI-Konzept zu entwickeln, mit dem sich unstrukturierte Daten reduzieren lassen – beispielsweise mittels Enterprise Data Warehouses. Achim Röhe/hei

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