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Business IT mit all ihren Facetten zählt auch 2010 zu den stärksten Säulen der CeBIT. Auf dem Messegelände können sich IT-Entscheider und -Anwender in den Hallen 2 bis 6 über Geschäftsanwendungen informieren.
Neu ist die Enterprise Application World (EAW) in Halle 5, die neben dem Ausstellungsbereich ein eigenes Fachforum mit messetäglichen Panels und Vortragsveranstaltungen bietet. Im Fokus der Sonderveranstaltung steht eine Vielzahl integrierter Komplettlösungen, die in zahlreichen Branchen das Rückgrat der betrieblichen Software-Infrastruktur bilden. Außerdem können sich laut den Veranstaltern IT-Entscheider aus allen Fachbereichen und Branchen über folgende Themen informieren: Enterprise Resource Planning (ERP), Customer Relationship Management (CRM), Unified Communication (UC), Business Intelligence (BI), Business Process Management (BPM) und Business Rules Management (BRM).
In der EAW zeigt beispielsweise BOARD Deutschland die neue Version 7.1 seiner Business-Intelligence(BI)- und Corporate-Performance-Management(CPM)-Toolkit-Software. Sie biete nun eine vollständige Office-Integration, verbesserte interaktive Visualisierung und ein innovatives Web-Erlebnis durch den Silverlight-Web-Client. BOARD 7.1 nutze das Potenzial der bereits mit Version 7.0 eingeführten Plattformen Windows Presentation Foundation und Windows Communication Foundation und basiert auf einer SOA-Architektur. Der Softwarehersteller bietet auch in diesem Jahr wieder täglich ein kostenfreies Seminar zum Thema „Business Intelligence leicht gemacht“.
Cubeware eröffnet kostenfreien Business-Intelligence-Einstieg
Ebenfalls in Halle 5 zeigt Cubeware, Spezialist für Analyse, Planung, Reporting und Dashboarding, am Stand D35 seine neuesten Lösungen. Dazu zählen die neuen Releases des BI-Power- Frontends Cubeware Cockpit V6pro und des ETL(Extract, Transform, Load)-Tools Cubeware Importer wie spezielle Angebote für Anwender der Microsoft ERP(Enterprise Resource Planning)-Linien Dynamics NAV und Dynamics AX. Besucher können am Messestand auch die FREE LIMITED Sonderversion von Cubeware Cockpit V6pro mitnehmen. Kombiniert mit der Importer-basierten Freeware IMP:Palo sei damit der kostenfreie Einstieg in die Business-Intelligence-Welt möglich – von OLAP(Online Analytical Processing)-ETL bis hin zum Analyse- und Reporting-Frontend. Des Weiteren zeigt das Unternehmen BI-Lösungen im Umfeld von SAP R/3 und SAP NetWeaver Business Warehouse sowie das Angebot rund um die BI-Plattformen von Microsoft, Infor, Oracle und IBM. Traditionell beteiligt sich Cubeware auch dieses Jahr wieder am Forum Business Intelligence in der Enterprise Application Area und tritt mit eigenen Vorträgen und in Diskussionsrunden auf.
Experten-Rundgänge erleichtern IT-Entscheidern CeBIT-Planung
Ebenfalls für CeBIT-Besucher, die sich für Softwarelösungen aus der ERP- und DMS-Welt interessieren, bietet die Trovarit AG zwei Services an, die sich zum Ziel setzen, Transparenz in diesem Markt zu schaffen: „Guided Tours“ – von Experten geführte Messerundgänge – und „RoadMaps“ – Routenpläne durch die ERP- und DMS-Welt auf der CeBIT.
In den RoadMaps sind Informationen zu den auf der CeBIT 2010 vertretenen Ausstellern und ihren Lösungen zusammengestellt. So entstehen Routenpläne für ERP- und DMS-Lösungen, die auf bestimmte Branchen wie Maschinenbau, Metallverarbeitung, Großhandel und Unternehmensgrößen (<100 mitarbeiter="" 100-500="">500 Mitarbeiter) ausgerichtet sind.
Die RoadMaps enthalten einen Hallenplan, eine Liste der Anbieter, Kurzprofile der Anbieter und ihrer Lösungen sowie einen Fachbeitrag zu den jeweiligen Aufgabenschwerpunkten der Branche. Aus der vorgegebenen Liste könnten Anwender dann jene Software-Anbieter auswählen, deren Angebot sie gerne genauer unter die Lupe nehmen möchten. Die RoadMaps können Interessierte Besucher der CeBIT 2010 kostenlos am Info-Counter der Guided Tours (Halle 5, Stand G 16) abholen oder unter www.it-matchmaker.com/matchmaking-events/erp-dms-roadmaps.html aus dem Internet herunterladen.
Die Guided Tours dienen dem Erfahrungs- und Meinungsaustausch mit Experten. Hier werden Messebesucher innerhalb eines zweieinhalbstündigen themenspezifischen Rundganges von einem Marktkenner zu vier Anbietern begleitet, die ihre Lösung anhand einer vorgegebenen Aufgabenstellung präsentieren. Der Tour Guide moderiert die Präsentation und weist auf die Hürden und Knackpunkte der Software-Auswahl im jeweiligen Thema hin. In diesem Jahr werden Touren zu den Themen ERP/PPS, ERP/WWS und Dokumentenmanagement angeboten. Die Teilnahme ist für Anwender-Unternehmen kostenlos. Da die Teilnehmerzahl jeder Tour auf zehn begrenzt ist, bittet Trovarit um rechtzeitige Anmeldung im Vorfeld der Messe unter www.it-matchmaker.com.
SAP WORLD TOUR gastiert erstmals auf der CeBIT 2010
Auch ohne spezielle Führung dürften CeBIT-Besucher dieses Jahr zum ERP-Marktführer SAP finden. Der Softwarekonzern hat seine Präsenz auf der Messe erweitert. Parallel zur CeBIT führt SAP vom 2. bis 5. März die Kundenkonferenz SAP World Tour in den Hallen 19 und 20 durch. „Die CeBIT ist für uns eine unverzichtbare Plattform für die Beziehungspflege mit unseren Kunden, Partnern und der Öffentlichkeit“, sagt der zur SAP zurückgekehrte Michael Kleinemeier, Geschäftsführer SAP Deutschland AG & Co.KG.
Das Gelände der SAP World Tour untergliedert sich in einen Ausstellungsbereich mit SAP- und Partnerständen, der allen CeBIT-Besuchern offensteht, und den eigentlichen Konferenzbereich, für den gegen eine laut SAP geringe Gebühr spezielle Eintrittskarten benötigt werden. Besucher, die das SAP World Tour Ticket bereits im Vorfeld bestellen, erhalten automatisch auch Zugang zum CeBIT-Messegelände. An den vier Tagen der SAP World Tour setzt SAP jeweils spezifische thematische Schwerpunkte. „Unternehmenssteuerung“ ist das Thema am 2. März, wobei in Vorträgen, Workshops und Produktdemos dargelegt wird, wie Business Intelligence und spezielle Softwarelösungen Unternehmen zu einer besseren Steuerung sowie zu Klarheit und Nachhaltigkeit in der Unternehmensführung verhelfen können. Der zweite Tag richtet sich mit dem Thema „IT Excellence“ an IT-Leiter und CIOs. Das ganzheitliche Management komplexer Geschäftsprozesse mit der SAP Business Suite steht im Fokus des dritten Tages. SAP-Lösungen für mittelständische Unternehmen sind Schwerpunktthema am letzten Tag, dem 5. März.
Mittelstand trifft sich in Halle 5
Neu ist auch der SAP-Stand in der „Mittelstands“-Halle 5. Hier stellt die SAP gemeinsam mit Partnerunternehmen ihr Lösungsangebot für kleine und mittelständische Unternehmen vor. Am Stand A 04 zeigt der Softwarekonzern dort das gesamte SAP-Portfolio für mittelständische Unternehmen. Der Stand befindet sich direkt am Eingang zu Halle 5, in unmittelbarer Nähe zum SAP-Hauptstand in Halle 4.
Das SAP-Systemhaus ITML GmbH aus Pforzheim ist in Hannover in Halle 5 auf dem eigenen Messestand A 25, auf dem SAP-Partnerstand A 05 sowie in Halle 19 im Rahmen der SAP World Tour. Der SAP Business Partner mit Gold-Status stellt in den Mittelpunkt des diesjährigen Messeauftritts sein Frontend-Tool ITML > Smart Business Client, die „Powered by SAP NetWeaver“ zertifizierten Lösungen der ITML > Solution Suite sowie schlüsselfertige, voreingestellte Branchenlösungen auf der Basis von SAP Business All-in-One. Mit ihrem Fokus auf die Prozesse im Maschinen- und Anlagenbau, in der Hightech- und Elektro-Industrie sowie im Handel, bei Dienstleistern und im Baunebengewerbe bietet die ITML vorkonfigurierte Komplettpakete insbesondere für diese Branchen an.
Mittelständische ERP-Suite für den internationalen Einsatz
Die SAP als größtes europäisches Softwarehaus nimmt zwar einen großen Platz auf dem Messegelände ein, aber vor allem bei den ERP-Lösungsanbietern für den Mittelstand in Halle 5 zeigen eine Vielzahl von ERP-Spezialisten für dieses Marktsegment ihre Lösungen.
Wie eine ERP-Software mittelständische Unternehmen bei der Globalisierung ihres IT-Betriebs unterstützt, können die Besucher der diesjährigen CeBIT beispielsweise bei der oxaion ag live erleben (Halle 5, Stand A 38). Das Ettlinger Softwarehaus zeigt die neue Version 7.0 der Unternehmenslösung oxaion business solution. Die Web-Technologie von oxaion ermögliche es Anwendern, ausländische Niederlassungen und Standorte rasch und unkompliziert über das Internet an die zentrale Unternehmens-EDV anzuschließen. Als Meilenstein für die ERP-Suite sieht der Anbieter dabei die Unicode-Fähigkeit der Software. Durch die Umstellung könnten oxaion-Anwender die Lösung nun in insgesamt 14 Sprachversionen einsetzen, inklusive Chinesisch. Neue „Intercompany-Prozesse“ automatisieren laut Hersteller den Datenfluss innerhalb globaler Verbünde. Meist entsprechen die ausländischen Standorte einzelnen Unternehmensbereichen, die in durchgängige interne Abläufe eingebunden sind. So tauschen etwa internationale Produktionsfirmen untereinander Materialien oder Halbfabrikate aus, verarbeiten sie weiter und liefern das Endprodukt an weltweite Vertriebsniederlassungen, die sie in ihrem Land verkaufen. Die zugehörigen Daten für Bestellungen, Aufträge, Lieferscheine oder Rechnungen tausche oxaion ohne weiteres Zutun elektronisch zwischen den entsprechenden Mandanten aus. Die Intercompany-Prozesse erzeugen laut den Angaben dabei an den jeweils nötigen Stellen die vorgeschriebenen Papierbelege – beispielsweise für Zoll und Transport oder Proforma-Rechnungen. Die oxaion business solution verarbeite jetzt auch Ortszeiten für Standorte in unterschiedlichen Zeitzonen. In der ERP-Software lassen sich laut den Angaben nun in den einzelnen Mandanten die lokalen Zeiten einstellen. Damit sei sichergestellt, dass die Software in den Prozessen der Niederlassungen die richtige Zeit verwendet – etwa wenn sie die Fälligkeiten von Ausgangsrechnungen bestimmt oder Liefertermine ermittelt.
Optimierte Fuhrparksteuerung
Ebenfalls in Halle 5 auf dem Stand B 38 bietet das südbadische Softwarehaus Nissen & Velten erste Einblicke in die kommende Version 2.5 seiner Unternehmenssoftware eNVenta ERP. Zu den Highlights zählt laut dem Anbieter eine neue Tourendisposition, die den Einsatz von Firmenfuhrparks optimiert. Mit ihrer Hilfe sollen präzisere Auskünfte über Lieferzeiten gegenüber den Kunden möglich werden. Konkret könnten die Anwender dann jederzeit sehen, welche Touren anstehen und wie die Fahrzeuge in Bezug auf Gewicht und Volumen ausgelastet sind. Die kurzfristige Neuplanung von Touren durch die Verlagerung von Lieferungen in eine andere Tour sei damit ebenso möglich, wie die frühzeitige Erkennung von Kapazitätsengpässen und deren Behebung durch die Einbeziehung externer Speditionen. Möglich sei auch die automatische Zuteilung von Aufträgen zu Touren nach verschiedenen Kriterien. Der Fahrzeugstamm enthalte nicht nur Angaben über das maximale Ladegewicht und Ladevolumen, sondern auch zur maximalen Länge und Breite der Ladefläche. Letzteres sei hilfreich für den Transport von Sperrgut, wie er etwa im Stahlhandel häufiger vorkommt. Ein Tourenstamm lasse sich beispielsweise nach Postleitzahlengebieten und Lieferrhythmus aufbauen. Die Tourendisposition lässt sich laut Hersteller via Schnittstelle mit der Tourenplanungslösung Intertour/Compact des Karlsruher Spezialisten PTV AG verknüpfen und um weitere Funktionen ergänzen.
Für mittelständische Industrie-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen präsentiert die proALPHA Gruppe, Hersteller der Unternehmenslösung proALPHA, in Halle 5 am Stand E 18 ihre Software- und Beratungsleistungen. Der Fokus liegt dabei auf der proALPHA Prozessplattform.
Die ERP-Suite proALPHA ist laut Hersteller eine mehrschichtige, modular aufgebaute integrierte Komplettlösung. Die einzelnen Module würden die Verfügbarkeit entscheidungsrelevanter Informationen in den Einsatzbereichen Vertrieb, Einkauf, PPS und im Finanz- und Rechnungswesen sicherstellen. Die internetfähige Lösung werde abgerundet durch ERP-verwandte Funktionen wie CRM, APS/SCM, DMS und B2B-Komponenten. Das Planungssystem APS von proALPHA könne auf Änderungen ad hoc reagieren, Prozesse könnten – falls erforderlich – angepasst werden,
Navigationsplattform
In Halle 5 präsentiert auch die ABAS Software AG am Stand A18 gemeinsam mit ihren Vertriebspartnern Neuigkeiten rund um die abas-Business-Software (ERP, PPS, WWS, eBusiness). Im Fokus stehen Neuerungen der abas-Business-Software in den Bereichen abas-Infosysteme, CRM, Versand- und Absatzplanung sowie neue eBusiness-Anwendungen. abas-Infosysteme bilde eine Navigationsplattform zur Abwicklung von Geschäftsprozessen. Die Verknüpfung von Dialogmasken und Auswertungen stelle dabei Informationen zur Verfügung. Aus nur einer Maske heraus werden den Angaben zu Folge Vorgänge erstellt, verwaltet und gesteuert. Abteilungsübergreifende, schnelle und auf den jeweiligen Arbeitsplatz zugeschnittene Masken würden so die Entscheidungsfindung erleichtern. Zudem stehen laut Anbieter neue Standard-Anwendungen zur Verfügung wie Service, Scanner-Einbindung, Ersatzteilkatalog, Lieferantenanbindung, Artikelbewertung, Austausch von Geschäftsprozessen mit Lieferanten über das Internet und die Web-EDI-Integration von Lieferanten. Das in die abas-Business-Software integrierte Dokumentenmanagement-System (DMS) erlaube das schnelle und einfache Verwalten und Einsehen von allen Dokumenten.
Bison, Hersteller der Business Software Greenax, präsentiert die Java-basierende ERP-Suite zusammen mit Partnern ebenfalls in Halle 5, Stand F 16. Greenax richtet sich vor allem an Unternehmen aus den Branchen Agrarhandel, Nahrungs- und Genussmittelhandel, Stahl-, Röhren- und Baustoffhandel oder Technischer Handel. Das Schweizer IT-Unternehmen beschäftigt unter der Leitung von CEO Rudolf Fehlmann aktuell rund 340 Mitarbeiter und erzielte 2009 einen Umsatz von rund 65 Millionen CHF. Bison hat seinen Hauptsitz in Sursee (CH) sowie weitere Standorte in Sempach Station (CH), Puidoux (CH) und Kaarst (Deutschland).
Internationale ERP-Lösung
Zu den großen ERP-Anbietern für den Mittelstand gehört die Sage Group, die hier zu Lande durch die Sage Software GmbH repräsentiert wird. Gemeinsam mit Partnern zeigt der ERP-Hersteller sein Portfolio an ERP-, CRM- sowie Personallösungen für den Mittelstand am Stand B16 in Halle 5. Für den international tätigen Mittelstand mit bis zu 2500 Mitarbeitern hat Sage beispielsweise eine aktualisierte Version seiner Lösung Sage ERP X3 im Programm. Die Software verfüge auch über integrierte CRM- und Business-Intelligence-Funktionen. Der ERP-Hersteller Sage stellt ein internationales Team zur Weiterentwicklung und Unterstützung von Sage ERP X3 bereit.
Neben der international ausgelegten ERP-Suite zeigt Sage in Hannover auch die Lösungen bäurer INDUSTRY und bäurer TRADE mit mobiler Lagerlogistik, Prozessvisualisierung und Dashboards: Die integrierten Funktionen für die mobile Lagerlogistik sichern den Angaben zu Folge in den beiden ERP-Branchenlösungen bäurer TRADE und bäurer INDUSTRY die Prozesssicherheit und Flexibilität bei der Gestaltung der Arbeitsprozesse zwischen Lager und zentralem ERP-System. Die Lösung verarbeite die Daten aus dem Lager durch eine Online-Anbindung der mobilen Endgeräte wie Scanner an die ERP-Lösung. Mit dem integrierten Dashboard als Startmaske würden alle relevanten Informationen und Kennzahlen auf einen Blick dargestellt. Mit diesem könne jeder Mitarbeiter seinen individuellen Handlungsbedarf ermitteln.
Komplettlösung für projektbezogene Einzelfertiger
Das PSI-Tochterunternehmen PSIPENTA Software Systems GmbH präsentiert auf der CeBIT in Halle 5, Stand C04 das neue Release 8.0 der ERP-Lösung PSIpenta, das speziell um Funktionalitäten für projektbezogene Einzelfertiger erweitert worden sei. Auf der Basis eines Kundenprojekts wurde den Angaben zu Folge unter anderem die Planungsfunktionalität komplexer Projektstrukturen optimiert und in den Standard überführt. Mit der vollständigen Integration des Servicemanagement-Moduls unterstütze PSIpenta insbesondere die wirtschaftlichen Anforderungen des After Sales Management im Maschinen- und Anlagenbau. Das neue UNICODE-fähige Release wurde bereits an einen ersten Kunden ausgeliefert. Schnittstellen für das Produktdatenmanagement-System des Partners PROCAD sowie für die ATLAS-Software für die Zollabwicklung des Partners Format ergänzen die Erweiterungen im ERP-Standard.
Die CAS Software AG, Anbieter für Kundenbeziehungsmanagement im deutschen Mittelstand, zeigt in Halle 5 am Stand D 48 Erweiterungen für die CRM-Lösung CAS genesisWorld. Ergänzend stellen die Karlsruher Software-Spezialisten und ihre Partner die neue Branchenlösung CAS Research sowie die neue Version 2.0 des SaaS-Kontaktmanagements CAS PIA vor, die sich an kleinere Unternehmen und Selbstständige richtet.
Microsoft zeigt Portfolio in Halle 4
Während sich in der Halle 5 vor allem der Mittelstand trifft, haben sich in der Halle auch die großen der Branche wie Microsoft und die SAP mit ihrem Hauptstand angesiedelt. Der traditionelle Messestand der SAP präsentiert sich dort dieses Jahr als Erlebnisparcours für den Einsatz von SAP-Lösungen. Unter dem Motto „SAP erleben“ verfolgt SAP am Hauptstand in Halle 4 (Stand D12) ein vollkommen neuartiges Ausstellungskonzept: Sieben lebensnahe Szenarien sollen veranschaulichen, wie jeder CeBIT-Besucher in seinem täglichen Leben mit SAP-Systemen zu tun hat. Dabei zeigen die Szenarien, wie unser Arbeits- und Privatleben durch den Einsatz von Software verändert wird – sei es zu Hause, am Arbeitsplatz, in der Freizeit, beim Einkauf, im Urlaub oder im öffentlichen Leben.
Mit Microsoft belegt eine weitere Branchengröße die Halle 4. Im Mittelpunkt des Hauptstandes A26 stehen Software+Services-Angebote wie Microsoft Office 2010 oder Online-Services wie Exchange Online, SharePoint Online sowie Office Communications Online und Cloud-Anwendungen auf Basis von Windows Azure. Für seine ERP-Produktlinien Microsoft Dynamics hat der Softwarekonzern ein eigenes Forum eingerichtet. Dort gibt es von 11.00 bis 17.30 Uhr Produktvorträge und im CeBIT-Kino einen Film über „Das neue Arbeiten mit Unternehmenslösungen von Microsoft Dynamics“. Außerdem zeigt Microsoft an vier Demosäulen und an 14 Partnerständen aktuelle Lösungen.
Einstündige, persönliche Beratungsgespräche für mittelständische und große Unternehmen bietet Microsoft auf der CeBIT 2010 im Rahmen der Initiative Mission Mittelstand (http://www.mission-mittelstand.de) an.
Vor Ort stehen IT-Spezialisten und Berater zu einem breiten Themenspektrum für technische und IT-strategische Fragen zur Verfügung. Die Voranmeldung dafür läuft ab Anfang Januar über die Microsoft CeBIT Webseite unter http://www.microsoft.de/cebit.
Enterprise-Content-Management-Software präsentiert sich in Halle 3
Von Halle 4 ist es nur ein Katzensprung in Halle 3. Dort zeigen die Anbieter von Lösungen für das Dokumentenmanagement und Enterprise Content Management (ECM) ihre Lösungen. Das Thema ECM steht natürlich auch für den VOI - Verband Organisations- und Informationssysteme e.V. im Vordergrund. Dazu werden in der Halle 3 in der ECM-Area auf dem Partnerstand des VOI rund 30 Mitgliedsunternehmen ihre Lösungen und Services präsentieren.
Im ECM-Forum (Halle 3, D19) bietet der VOI zudem ein Programm mit Anwenderberichten, Fachvorträgen und Podiumsdiskussionen. Dabei stehen zur CeBIT 2010 unter anderem die Themen ECM-Basiswissen, Enterprise 2.0, elektronische Signaturen, E-Mail-Management, Postbearbeitung sowie rechtliche Regularien auf der Agenda. Das Showcase „digitale Postbearbeitung“ bietet Praxislösungen live und zum Anfassen und rundet den Messeauftritt des VOI in der Halle 3 ab.
Der ECM-Spezialist OPTIMAL SYSTEMS präsentiert ebenfalls in Halle 3 am Stand J 18 Software zur Optimierung von Geschäftsprozessen anhand von ECM Best-Practice-Lösungen für alle Branchen. ECM Best-Practice-Lösungen sind laut dem Anbieter Komplettpakete, die auf die Herausforderungen des Mittelstands zugeschnitten sind.
Neben der Software seien auch sämtliche benötigte Dienstleistungen dabei enthalten, um die produktive Nutzung schnell zu ermöglichen.
„Die Idee hinter ECM Best Practice ist Bestandteil unserer Firmenphilosophie. Erfolgreiche Software orientiert sich an den realen Bedürfnissen der Anwender, so lautet unser Credo und so entwickeln wir unsere Produkte“, erklärt Karsten Renz, Mitgründer und geschäftsführender Gesellschafter (CEO) von OPTIMAL SYSTEMS.
Ebenfalls in Halle 3, Stand G 20 zeigt die DocuWare AG ein neues Tool, mit dem man online berechnen könne, was speziell das eigene Unternehmen durch den Einsatz des Dokumentenmanagement-Systems DocuWare einsparen kann. Gleichzeitig zeige der ROI-Rechner, wie sich im einzelnen Fall durch Zeit- oder Platzeinsparungen Kosten senken oder Erträge steigern lassen. Der ROI-Rechner kann unter www.roi-check.com aufgerufen werden. Verschiedene Berechnungen stehen zur Auswahl und Anwender erhalten den Angaben zu Folge mit wenig Aufwand Ergebnisse, die sich für ihr Unternehmen auszahlen.
IBM ermöglicht die Echtzeitauswertung unstrukturierter Daten
Die Halle 2 ist die erste Halle mit Geschäftsanwendungen, wenn Besucher das Messegelände von der Nordseite her betreten. IBM stellt dort am Stand A10 unter anderem neue Wege in den Fokus, die Unternehmen die Echtzeit-Auswertung großer, auch unstrukturierter Datenmengen ermöglichen und eine neue Informationsqualität für die Entscheidungsfindung bereitstellen sollen. Der dafür vorgesehene Themenbereich Smarter Decisions auf dem Messestand zeigt Besucher auf, wie Echtzeit-Lösungen für smarte Geschäftsentscheidungen, Diagnostik, Kommunikation und Produktion genutzt werden können.
Die IBM Technologie liefere hierfür Business Cockpits, mit deren Hilfe Entscheider große Mengen auch unstrukturierter Daten auswerten können. Darüber hinaus wird das IBM Smart Analytics System vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein vorinstalliertes Analyse-System, das Unternehmen hilft, Marktveränderungen zu antizipieren, Risiken zu vermeiden und effizienter und profitabler zu wirtschaften. Laut Erich Leitner, Leiter Business Analytics und Optimization bei IBM Deutschland, spielen Data Mining Lösungen für Vorhersagen eine immer wichtigere Rolle im operativen Geschäft. Deshalb müssten diese Softwarelösungen auch dem Endanwender, beispielsweise einem Leiter eines Baumarktes oder einem Sachbearbeiter in einer Bank, zur Verfügung stehen, ohne dass er dafür Spezialwissen benötige.
DATEV zeigt Lösung für elektronische Rechnungen
In Halle 2 präsentiert sich auch die DATEV am Stand A40. Das Unternehmen stellt dort unter anderem eine Lösung vor, mit der sich elektronische Rechnungen auf einfache Art sowohl akzeptieren als auch versenden lassen. Dabei sorge das System dafür, dass sowohl bezüglich der Gültigkeit der elektronischen Signatur als auch hinsichtlich der Datenhaltung alle Anforderungen erfüllt seien. DATEV eRechnung sei ein durchgängiges System zum Prüfen, Signieren, Archivieren und Buchen elektronischer Rechnungen. Indem die Funktion in das Anwendungspaket Unternehmen online eingebunden sei, entfielen aufwändige Einzelschritte und Investitionen in Signaturlösungen und Archivierungssysteme. Die DATEV eG ist auf der diesjährigen CeBIT auch mit einem Veranstaltungsprogramm für Existenzgründer präsent. Zusammen mit der Steuerberaterkammer Niedersachsen und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) werden Vorträge rund um die Themen Steuern, Buchführung, Rechnungsstellung und Fördermittel sowie speziell auf Unternehmensgründer abgestimmte Führungen über den DATEV-Stand angeboten. hei