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Informatica verstärkt sich beim Stammdaten-Management
Dienstag 02. Februar 2010
"Unsere Integrationslösungen bieten in heterogenen Systemumgebungen Vorteile“, erklärt Otto Neuer, Managing Director für Central Europe bei Informatica.

Für 130 Millionen Dollar übernimmt der Datenintegrationsspezialist Informatica den Anbieter von Lösungen für das Stammdatenmanagement Siperian. Ray Wang, Analyst der Altimeter Group, bewertet die Übernahme positiv: „Sowohl Informatica als auch Siperian haben Spitzentechnologien in Sachen Master Data Management und Datenbereinigung. Für Informatica ergeben sich durch diese Übernahme große Synergien, weil die Produktwelten gut zusammenpassen.“


Siperian-Tools werden in Plattform integriert

Es überrascht daher nicht, dass die Produkte beider Unternehmen zusammen wachsen sollen. So werden die Siperian-Tools künftig in die Plattform von Informatica integriert. Die Multidomain-MDM-Plattform von Siperian ermögliche es, Unternehmensentscheidungen über mehrere Einheiten oder Betrachtungen hinweg zu optimieren. Integrierte Metriken zur Messung der Zuverlässigkeit sollen dabei Vertrauen in die Stammdaten geben.
In Kombination mit der Informatica-Plattform verspricht der Hersteller den Kunden eine bessere Wertschöpfung und mehr Effizienz. Dies gelte beispielsweise für den Einsatz von Informatica B2B Data Exchange, um Stammdaten über die gesamte Lieferkette und das Partnernetzwerke zugänglich zu machen.  „Gemeinsam bieten wir nun die komplette Bandbreite von Datenintegrations- und Datenmanagement-Lösungen an“, erklärt Otto Neuer, Managing Director für Central Europe bei Informatica.
Über Stammdatenmanagement (MDM) stellen Unternehmen einen ganzheitlichen und einheitlichen Blick auf Stammdaten her, beispielsweise von Kunden, Angestellten, Niederlassungen und Produkten.

Siperian hat weltweit rund 60 Kunden, darunter Unternehmen aus den Bereichen Life Sciences und Finanzdienstleistungen, beispielsweise Pfizer, Shire, Bank of America, State Street Bank und Lexis Nexis. jf