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Wachstumsstarke Unternehmen setzen auf Datenanalytik bei strategischen Entscheidungen

Erfolgreiche Unternehmen greifen 15 Mal häufiger auf genaue Unternehmensdatenanalysen zurück als ihre weniger erfolgreichen Konkurrenten. Insgesamt nutzen aber noch wenige Unternehemen eine Informatiosplattform für derartige Datenanalysen.

Montag 01. Februar 2010
Die Grafik steht am Ende der Site zur Großansicht bereit.

Zentrale Ergebnisse der Studie „Breaking away with Business Analytics and Optimization”, vom IBM sind, dass erfolgreiche Unternehmen 22 Mal häufiger dazu bereit sind, den Status Quo ihrer Organisation in Frage zu stellen, ihre gegenwärtigen Strategien und Geschäftsprozesse zu überprüfen und neue Erkenntnisse aus ihren Datenanalysen direkt in ihre Entscheidungen einfließen zu lassen. Sie greifen15 Mal häufiger auf genaue Unternehmensdatenanalysen bei ihren strategischen Entscheidungen zurück als ihre weniger erfolgreichen Konkurrenten. Zudem sind sie sechs Mal so häufig dazu bereit, ihren  Mitarbeitern größere Entscheidungsfreiheiten zu geben.

Befragung unter 400 Geschäftsführern
Die Studie basiert laut IBM auf der weltweiten Befragung von rund 400 Geschäftsführern und geht der Frage nach, welchen Einfluss methodisch fundierte Datenanalysen auf den Geschäftserfolg haben. „In den vergangenen 18 Monaten haben sich vor allem die besonders erfolgreichen Unternehmen damit hervorgetan, Datenanalysen für diejenigen Entscheidungen heranzuziehen, die eine gute Faktenbasis brauchen“, berichtet Erich Leitner, verantwortlich für Business Analytics bei der IBM in Deutschland. „Außerdem sehen wir bei diesen Unternehmen ganz klar eine Tendenz, ihren Mitarbeitern mehr Kompetenzen zu geben. Dies geschieht auf  der Grundlage genau definierter Verantwortlichkeiten verbunden mit einer  exakteren Verteilung von Information.“

Schlüsselfaktoren für Wachstumskurs
Die IBM Untersuchung habe auch ermittelt, dass Top-Performer mit 42 Prozent gegenüber 14 Prozent über eine  drei Mal bessere Datenkontrolle (auf Basis eindeutiger und generell  akzeptierter Datendefinitionen) verfügen als weniger erfolgreiche  Unternehmen. „Wir gehen davon aus, dass Unternehmen mit modernen Informationsplattformen sehr viel besser aus der Wirtschaftskrise herauskommen werden als ihre  Wettbewerber“, betont der IBM-Manager Erich Leitner.

Insgesamt nutzen aber noch relativ wenige Unternehmen und Organisationen eine moderne Informationsplattform für derartige Datenanalysen.  Um dies zu ändern und mit einem solchen Vorgehen Wettbewerbsvorteile zu erzielen,  sollten sie sich laut der Studie auf folgende Schlüsselbereiche konzentrieren:
-Einsatz von modernen IT-Werkzeugen: Prognose-Programme, Content Management-Tools und Visualisierungs-Techniken
-Einordnung und Bewertung von Informationen: Identifikation relevanter Daten aus strukturierten und unstrukturierten internen sowie externen  Datenquellen
-Einbettung der Daten in Entscheidungsabläufe: Zusammenführen von  Informationen und Geschäftszielen über alle Geschäftsbereiche hinweg
-Den Wandel forcieren: Konzentration darauf, wie sich die Organisation insgesamt verändern muss, damit aussagefähige Datenanalyse-Projekte  überhaupt möglich werden. hei

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