Heute und Morgen 2011 – 2013
Optimierte hybride Infrastruktur
- Organisationen mit einem hohen Reifegrad setzen eine Infrastruktur ein, die sich aus externen, internen, Cloud- und Server-basierten Komponenten zusammensetzt.
- Führende Unternehmen virtualisieren ihre Rechenzentrumsinfrastruktur zu 90 Prozent.
- Wie viele und welche dieser verschiedenen Komponenten implementiert werden, steht in direktem Zusammenhang mit den technischen Möglichkeiten und Anforderungen im Hinblick auf Compliance, und Betriebswirtschaft.
- Ein zentralisiertes Management der Infrastruktur bleibt auch in Zukunft erfolgsentscheidend und wirkt sich zudem signifikant auf die Effizienz aus.
Private, Public, Community und Hybrid Clouds
- Während die Betriebsform Software as a Service (SaaS) bereits ausgereift ist, nimmt der Reifegrad der Konzepte Platform as a Service (PaaS) und Infrastructure as a Service (IaaS) zwar zu, aber die Möglichkeiten erfüllen nicht die von der Marketing-Hysterie geschürten Erwartungen.
- Viele Unternehmen sind zwar fasziniert von den Potenzialen des Cloud Computing, doch nun zeigt sich, wie die Realität im Hinblick auf Kosten, Wertschöpfung und gebotene Möglichkeiten wirklich aussieht.
- Die Volatilität des Cloud-Computing-Marktes nimmt weiter zu. Neue Anbieter drängen in den Markt, erreichen eine gewissen Größe und fusionieren dann miteinander.
- Durch die Marktkonsolidierung und hohen Wettbewerbsdruck entstehen schließlich große Anbieter.
- Großunternehmen steigen auf private Clouds um. Hybride Clouds dagegen werden durch Schnittstelleneinschränkungen, Datenschutz- und Sicherheitsbedenken ausgebremst. Außerdem fehlt es hier an Fähigkeiten für das ganzheitliche Management.
Storage-Bedarfe und Effizienz
- Durch die steigende Nachfrage nach kollaborativen Plattformen steigt der Speicherbedarf vor allem nach unstrukturierter Storage.
- Die Wachstumsraten im Storage-Markt dürften auch in Zukunft zweistellige Zunahmen verzeichnen.
- Auf allen Unternehmensebenen wird mehr Informationsmanagement nachgefragt. Die Hersteller stehen unter Druck, die dafür nötigen Datenindexierungs- und Datenkategorisierungsfunktionalitäten als Standard-Features anzubieten.
- Auch die Nutzung von Deduplizierungsfunktionalität wird als Standard in Storage-Angebote aufgenommen.
- Analytik-Funktionen, insbesondere Prognosen und Analysen von großen Datenmengen, lassen den Speicherbedarf in die Höhe gehen.
- Angebote wie Speichervirtualisierung und Thin Provisioning gewinnen an Marktdynamik.