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Datenintegration

Web Services führen Daten zusammen

Die Datenintegrationsplattform von Informatica behandelt Datenquellen aller Art und Herkunft gleichrangig. Der Referenzkunde Schäffler zeigt, welche Vorteile das bei der Integration verschiedener SAP-Instanzen bringt.

Die meisten

der 270 Informatica-Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind Großunternehmen, die eine Vielzahl von Datenquellen mit hoher Komplexität zusammenführen oder in einer Lieferkette unstrukturierte Daten austauschen.

Als Best-of-Breed-Anbieter muss sich der Datenintegrationsspezialist Informatica gegen die Integrationsplattformen von Standardsoftwerkern durchsetzen. „SAP NetWeaver hat seine Stärken hauptsächlich bei der Verknüpfung von Applikationen innerhalb von SAP-Landschaften. Wir hingegen sind ein neutraler Anbieter, der Datenquellen aller Art und Herkunft gleichrangig behandelt", findet Otto Neuer, Geschäftsführer Zentraleuropa bei Informatica. Dass Informatica auch bei der Integration verschiedener SAP-Instanzen Vorteile bringt, zeige der Referenzkunde Schäffler, der damit seit etwa zwei Jahren unterschiedliche SAP-Releases in mehreren Niederlassungen miteinander koppelt. „SAP NetWeaver würde hier nur dann reibungslos funktionieren, wenn alle SAP-Instanzen auf einem aktuellen Release-Stand sind", meint Neuer. Mit Informatica entfalle eine derartige Migration. Außerdem sei bei der Informatica-Lösung der Automatisierungsgrad höher.

In Informatica 9 hat der Datenintegrationsspezialist jetzt Produkte aus sechs Kategorien zusammengeführt: Integration von Daten, Datenqualität, B2B-Datenaustausch, Lebenszyklus-Management von Anwendungsdaten, Verarbeitung komplexer Datenprozesse sowie Integration von Daten aus dem Cloud Computing. Die ab Mitte Dezember verfügbare Plattform basiert den Angaben zu Folge vollständig auf der Service-orientierten Architektur (SOA).

„Mit dieser Integrationsplattform unterstützen wir Kunden bei der Daten-getriebenen Unternehmensführung", berichtet Informatica-Manager Neuer. Während Infrastruktur und Anwendungen heute oft Commodity seien, könnten sich Unternehmen über die Datenqualität schnell Wettbewerbsvorteile erarbeiten.

SOA-basierte Services führen Daten aus unterschiedlichen Applikationen zusammen und übertragen sie in ein einheitliches Format. Informationskatalogisierungsdienste helfen den Anwendern dabei, relevante Daten sowohl im Unternehmen als auch in externen Applikationen aufzuspüren. So genannte Logical Data Objects finden laut Hersteller dabei die Datenverknüpfungen. Multimodale Datenbereitstellungsdienste könnten Informationen in einer Vielzahl von Formaten und Protokollen wie Web Services oder SQL liefern. Auch Daten aus Cloud-basierten Applikationen lassen sich den Angaben zu Folge in die Suche einbeziehen.

In Informatica 9 lasse sich über zentral verwaltete Regeln die Einhaltung von Qualitätsstandards erzwingen. IT und Business arbeiten bei der Datenpflege zusammen. Browser-basierte Analysten-Werkzeuge sowie ein gemeinsames Metadaten-Repository unterstützen diese Kooperation. jf