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Mehr Wert
auf das Enterprise Content Management (ECM) als noch vor drei Jahren legen IT-Verantwortliche für ihr Unternehmen. Das hat eine Umfrage von MeetBIZ Research im Auftrag des ECM-Anbieters d.velop AG ergeben. Demnach zählen 17 Prozent der rund 400 Befragten ECM zu den drei wichtigsten IT-Themen. 51 Prozent positionieren das Thema unter den Top Five. Insgesamt liegt damit der Anteil der Unternehmen, die ECM in ihrem IT-Hausaufgabenheft listen, um 14 Prozentpunkte höher als noch 2006. Der Anteil der Unternehmen, die ECM eine eher geringe Bedeutung zumessen, sank von 19 auf 13 Prozent.
Laut der Umfrage steigt auf Seiten der Anwender auch die Zufriedenheit. So geben inzwischen drei Viertel der ECM-Anwender zu den Kostenvorteilen und zwei Drittel zur Prozessunterstützung ein positives Urteil ab. Die Prozessorientierung erreichte gegenüber 2006 sogar ein Plus von mehr als 22 Prozent. Eine ähnliche Tendenz mit deutlichem Zuwachs an Zufriedenheit von neun beziehungsweise zwölf Prozent besteht bei den Einschätzungen zum strategischen Mehrwert (61 Prozent) und den Wettbewerbsvorteilen (57 Prozent). Besonders stark legte in der Gunst der Anwender die Compliance-Unterstützung zu: Waren 2006 nur 21 Prozent damit zufrieden, sehen inzwischen 53 Prozent in ECM eine wirkungsvolle Hilfe, den Compliance-Anforderungen gerecht zu werden.
Eine vergleichbare Entwicklungskurve weisen die Nutzenerwartungen der Unternehmen ohne ECM-Lösungen auf. Nach den Ergebnissen der Studie von d.velop sind sie aber durchweg etwas geringer als die tatsächlichen Erfahrungen der ECM-Anwender. Besonders hoch: die Erwartungen hinsichtlich der wirtschaftlichen Effekte (71 Prozent) und der Prozessunterstützung (57 Prozent). Bei den anderen Vergleichswerten liegen die Erwartungen durchweg mehr als zehn Prozent unter dem ermittelten Zufriedenheitsgrad der ECM-Anwender. jf