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Business Intelligence (BI)
"SAP ist im Kern ein deutsches Unternehmen, dem man vertrauen kann", sagt der amerikanische Topmanager der SAP, Doug Merritt, im Interview. Insofern erscheint als Kommentar zu den Aussagen von Doug Merrit ein Zitat des bekanntesten deutschen Dichters Johann Wolfgang von Goethe passend, der in Faust I Margarete sagen lässt: "Nach Golde drängt, // Am Golde hängt // Doch alles. Ach wir Armen!" Denn all die schönen neuen Lösungen, die SAP für die Planer und Konsolidierer in den Unternehmen verspricht, kosten Geld. Wer kein Geld hat, kann von SAP nichts erwarten, lässt Merritt indirekt durchblicken.
Bleibt die Frage, ob SAP-Anwender mehr der Figur des Faust entsprechen, die einen Pakt mit Mephisto eingegangen sind, oder mehr der Figur der Margarete, die das falsche Liebeswerben von Faust erhört hat und an den Folgen letztlich stirbt. Wer sich mit der Rezeption der Faust-Tragödie auskennt, weiß, dass nur in Deutschland die Margarete zum niedlichen Gretchen wird, während etwa Franzosen Margarete bereits im 19. Jahrhundert als starke, emanzipierte Frauenfigur betrachten, die eigentlich an den gesellschaftlichen Zwängen zugrunde geht.
Übersetzt: In der heutigen Zeit muss kein Anwender mehr demütig die Produktstrategie seines Lieferanten einfach hinnehmen. Erstens kann er selbstbewusst seine Interessen anmelden oder zweitens sich nach einer Alternative umschauen. Denn Doug Merritts Aussagen bestätigen die Vermutung, dass keinem Anwender von SAPs Business-Intelligence-Produkten Migrationsarbeit erspart bleibt. SAS, IBM oder Oracle stehen schon vor Margaretes Kerker und machen schöne Augen.
Dietmar Köthner

Anfang des Jahres stellte SAP mit Business Performance Optimization einen neuen Begriff vor. Worum geht es dabei, und was ist denn mit dem Begriff Business Intelligence passiert?
(lacht) Wie viele Begriffe und Akronyme hat der Business-Intelligence-Markt seit Anfang der Achtzigerjahre verwendet?
Vielleicht über 20?
Das sollte man mal zählen. Aber uns beschäftigen immer noch einige der gleichen Problemkreise wie in den Achtzigerjahren des vorigen Jahrhunderts. Wenn ich mich richtig erinnere, sprachen wir damals von Executive Information Systems, kurz EIS.
Ich glaube, der Business-Intelligence- Markt unterscheidet sich in einigen Merkmalen wenig vom Markt für Transaktionssysteme. Hier gibt es eine Reihe von Werkzeugen, die notwendig sind, um Anwendungen zu erstellen. Diese Tools sollen Anwendungsentwickler dabei unterstützen, komplette Anwenderlösungen für eine Reihe bestimmter Geschäftsprozesse auszuliefern. Hieraus hat sich der Markt für Werkzeuge und Anwendungen entwickelt. Der Markt tut sich manchmal schwer damit, dieses erfolgreiche Prinzip im Verhältnis zu Business Intelligence zu verstehen, vor allem weil der Business-Intelligence-Markt noch vom Werkzeugansatz dominiert wird und es noch sehr wenige Beispiele für ganzheitliche Anwendungen gibt, die auch effektiv sind. Es gibt viele weitere Inkarnationen dieses Ansatzes, etwa für Betriebssysteme, für Storage oder eben für Transaktionssysteme. Die IT-Welt tut sich schwer damit, den Wechsel von einer transaktionszentrierten Applikationsentwicklung zu einer neuen Generation der informationszentrierten Entwicklung von Applikationen nachzuvollziehen. Hierzu gehören Anwendungen für EIS, Managementinformations-Systeme, Business Intelligence, Analysen oder Business Performance Optimization.
Die Herausforderung besteht darin, dass die informationszentrierte Applikationsentwicklung alleine nicht ausreicht, um die Anwenderprobleme zu lösen. Werkzeuge für Reporting, Datenbankabfragen, Analyse oder Dashboarding erfüllen die Anforderungen des Anwenders nur teilweise. Die Anwendung ist aus Sicht der Nutzer erst komplett, wenn Daten sowohl angezeigt als auch eingegeben werden können, wenn Workflows und ein Rollenmodell existieren sowie noch eine Reihe weiterer Dinge vorhanden sind, die Transaktionssysteme so erfolgreich machen.

Doug Merritt ist Executive Vice President und General Manager mit Zuständigkeit für Performance Optimization Applications bei Business Objects, an SAP company. Außerdem ist er President der SAP Labs in Palo Alto, USA, und Corporate Officer für die SAP AG.
Die SAP bietet jetzt also eher komplette Applikationen anstatt Werkzeuge und Plattformen?
Ja. Außer den Tools, die wir auch anbieten, verfolgt meine Abteilung den Ansatz für Performance Optimization Applications, der mit einer Reihe von Anwendungsfällen startet und die sich von solchen für Transaktionssysteme unterscheiden. Jene behandeln nicht repetitive und in der Entstehung befindliche Geschäftsprozesse, bei denen es viele Beteiligte gibt, die zusammenarbeiten müssen, um eine Aufgabe zu lösen.
Für die Lösung dieser Anwendungsfälle fokussieren wir weniger auf Werkzeuge, sondern stärker auf eine komplette Lösung, die natürlich auch Werkzeuge enthält. Dabei unterscheiden wir zwischen ,Embedded Tools‘ als Teil der Anwendung und ,Exposed Tools‘, welche die Anwendung ergänzen. Nochmals: Dieses Prinzip unterscheidet sich wenig von der Welt der Transaktionssysteme.
Wie steht es um Lösungen für Planung und Konsolidierung der SAP – werden diese künftig eher ein Toolset sein oder eher komplett fertige Applikationen?
Es wird immer beides geben. Bei der Konsolidierung geht es um das effektive Sammeln, das Aufbereiten, die Veränderung und die Darstellung von Daten – nicht zu vergessen um die Sicherung der Datenqualität. Hier gibt es einen Werkzeugaspekt und einen Anwendungsaspekt, die beide wichtig sind.
Für die Planung gibt es SAP Integrated Planning als eine Planungs- Engine, als Framework oder Toolset, die die IT dabei unterstützt, Planungsanwendungen zu entwickeln. Es handelt sich um ein mächtiges Toolset, aber es ist keine fertige Anwendung, die ich einem Anwender mit der Aufforderung geben kann: Plane! Hierfür fehlen SAP Integrated Planning die Anwendungselemente sowie der Inhalt (Content). Meine Gruppe hat dieses Manko bisher ausgeglichen, indem sie komplette Anwendungen sowie sinnvollen Inhalt ausliefert, der andere Planungslösungen wie etwa SAP Advanced Planning and Optimization (SAP APO) ergänzt. Unser inhaltlicher Schwerpunkt bei Anwendungen liegt derzeit auf Budgetierung und Financial Forecasting.
Mit SAP SEM BCS bietet SAP eine fertige Applikation für handelsrechtliche Konsolidierung. Deren Anwender bekommen mit SAP Financial Consolidation jetzt eine Software angeboten, die nach Analystenmeinung eher ein Toolset ist? Wie erklären Sie das?
Die drei Angebote SAP Business Planning and Consolidation, SAP Financial Consolidation und SAP SEM BCS sollen Anwendungslösungen für die handelsrechtliche Konsolidierung sein. Unterschiedlich ist der Weg, wie diese Lösungen an die speziellen Anforderungen eines Unternehmens angepasst werden. Das liegt daran, dass die Produkte unterschiedliche Schnittstellen haben, in unterschiedlichen Sprachen programmiert wurden und im Detail unterschiedliche Anwendungsfälle fokussieren. Auch das Nutzenversprechen (Value Proposition) ist anders.
Es gibt eine positive und eine negative Sichtweise auf die Tatsache, dass SAP drei unterschiedliche Produkte für Konsolidierung anbietet. Positiv finde ich, dass sie in ihrer Orientierung extrem unterschiedlich sind. SAP unterstützt alle drei Lösungen, auch künftig, und dadurch bieten wir Kunden mehr Auswahlmöglichkeiten, die alle von SAP unterstützt und gewartet werden.
Irgendwann in der Zukunft wollen wir eine einzige Lösung schaffen, die die Vorteile aller drei Lösungen in sich vereinigt. Das ist ein wichtiges Ziel der Entwicklungsabteilung.
Wann wird das sein?
Das Ziel ist in zwei bis drei Jahren. Derzeit lässt sich noch nicht genau absehen, ob dieses aggressive Ziel erreicht werden kann.
Mir ist unklar, woher die Unzufriedenheit und Aufregung herrührt, die entstanden ist, seit SAP die Produktstrategie für Konsolidierungslösungen bekannt gegeben hat. Denn wir haben klar gesagt, dass wir in alle drei Produkte weiter investieren und sie weiter pflegen. Wir haben verdeutlicht, welche Software sich in welcher Situation am besten eignet. Es gibt Referenzkunden für jedes der drei Produkte, sowohl sehr große als auch kleinere Unternehmen. Als SAP streben wir langfristig ein gemeinschaftliches Release der drei Produkte an. Wenn es soweit ist, werden wir, denn wir sind SAP, bei unseren Kunden sicherstellen, dass eine Migration reibungslos verläuft. Wir drängen unsere Kunden in keiner Weise, denn wir wollen den Anwendern die Sicherheit geben, dass sie ihre Zukunft selber gestalten können. Kein Kunde soll sich jetzt für ein Release der Zukunft entscheiden, bis dieses Release Gegenwart geworden ist, bis der Kunde es gesehen hat, es ausprobiert, beurteilt und verstanden hat. Der Kunde soll sicher sein, dass die neue Lösung seinen Anforderungen gerecht wird.
Diese Produktevaluation dauert in manchen Unternehmen sehr lange, mitunter bis zu zwei Jahre. Und dann hat sich die Produktstrategie vielleicht bereits wieder geändert. Die Anwender sind aktuell einfach verwirrt.
Insbesondere die Frage, was mit SAP SEM BCS passiert, beschäftigt viele Unternehmen.
Unsere Botschaft war vielleicht nicht ganz klar und wurde dann bei der Weitergabe durch Dritte weiter verdreht. Dafür müssen wir die Verantwortung übernehmen.
Deswegen möchte ich noch einmal klarstellen: SAP SEM BCS verschwindet auf keiner Roadmap, die ich je gesehen habe oder die ich je selber präsentiert habe. Die Konsolidierungslösung von Business Objects, Financial Consolidation, wird vermengt (blended) mit der Konsolidierungslösung von OutlookSoft. Keine dieser beiden Lösungen wird jedoch verschwinden.
Kunden mögen über die Codebasis besorgt sein, aber ich verstehe die Aufregung nicht, so lange wir sicherstellen, dass der Kunde auf der Plattform, mit der er arbeitet, weiter unterstützt wird, und wir für den Support sowie die Migration sorgen. Anders wäre die Situation, wenn wir ein Produkt abgekündigt hätten, was aber nicht der Fall ist.
Warum sollte ich jemals einen Kunden wie Siemens fragen, SAP SEM BCS nicht mehr einzusetzen, wenn es noch nicht bereit dazu ist? Das wäre irrsinnig (insane), denn es handelt sich um ein sehr gutes Produkt. Aber darüber hinaus gibt es noch zwei weitere Produkte, die für bestimmte Anwendungsfälle bestens oder besser geeignet sind und die auch von SAP kommen.
Wir sind sehr großzügig darin, für alle Produkte weiter Support zu gewähren, jeweils für sehr lange Zeit – so weit man in die Zukunft schauen kann, bis zum Ende des relevanten Planungshorizontes. Wir geben unseren Kunden die Möglichkeit, auf bessere Produkte aus unserem Portfolio zu wechseln, wann sie das für richtig halten. Bei diesem Wechsel helfen wir noch mit Migrationstools und -dienstleistungen.
Es wundert sich doch auch niemand über die verwirrende Produktstrategie von Oracle beim Thema Business Intelligence oder wie bei Oracle für fast hundert Applikationen gleichzeitig Support gegeben wird.
Aber Deutschland ist ein SAP-Land.
Ich weiß. Ich habe den ganzen Morgen mit Vertriebsleuten und ausgewählten Kunden aus Deutschland Gespräche geführt. Und SAP ist im Kern ein deutsches Unternehmen, dem man vertrauen kann.
Welchen Marktanteil strebt die SAP im Business-Intelligence-Markt in Deutschland an? Aktuell liegt er bei 17,6 Prozent.
Mit den Performance Optimization Applications und auch mit den anderen Business-Intelligence-Lösungen haben wir herausfordernde Ziele und wollen den Marktanteil weiter erhöhen. Wichtigste Messgröße unseres Erfolges ist es, in jedem Land, insbesondere in den großen Volkswirtschaften, die Nummer eins oder Nummer zwei zu sein.
Nochmals gefragt: Mit welcher Rate will SAP zusammen mit Business Objects im Business-Intelligence-Markt wachsen?
Unsere internen Ziele liegen höher als das Marktwachstum für Business- Intelligence-Lösungen, das je nach Analyst zwischen acht und zwölf Prozent beträgt. Das Gleiche gilt für die Märkte für Lösungen für Governance, Riskmanagement and Compliance (GRC) sowie für Financial Performance Management: Wir wollen stärker als der Markt wachsen.
Wie soll das Wachstum vonstattengehen? Mit neuen Produkten, neuen Kunden oder höheren Preisen?
(lacht) Wir sind sehr fokussiert auf neue Kunden für unsere Produkte – sowohl durch eine verstärkte Ansprache von SAP-Anwendern als auch durch Verkauf an Unternehmen, die bisher noch keine SAP-Produkte nutzen.
Wie groß wird der Anteil der Unternehmen sein, die bislang keine SAP-Kunden sind?
Mein Bereich geht davon aus, dass es für unseren Bereich Performance Optimization Applications 40 bis 60 Prozent sein werden. Für den Geschäftsbereich Business Objects dürfte der Anteil höher liegen.
Betrachten Sie Business-Intelligence-Software, die als Open-Source-Lizenz angeboten wird, als Wettbewerb?
Ja, absolut. Es gibt keinen großen Unterschied zwischen Open-Source und Non-Open-Source-Software. Die meisten Anwender haben bereits seit Längerem erkannt, dass die Softwarelizenzkosten nur einen geringen Teil der Gesamtkosten ausmachen, die anfallen, um eine Anwendung zum Laufen zu bringen und zu betreiben. Das Preismodell ist weniger entscheidend als die Funktionalität, die Stabilität, die Performance und der Support einer Softwarelösung.
Anwender, die in eine neue Business-Intelligence-Anwendung investieren wollen, schauen aber kurzfristig aus Budgetgründen sehr stark auf die Softlizenzkosten.
Wenn kein Budget da ist, können sie immer noch Open-Source-Software anschaffen, aber keine SAP-Software. Vielleicht schwenken die Anwender nach einem gescheiterten Projekt auf SAP-Software um, aber bis dahin machen Sie keinen Umsatz mit solchen Unternehmen
Wenn die Unternehmen kein Geld haben, können sie uns so oder so keines geben. (lacht) Das ist okay, wenn kein Budget da ist. Aber es wird schwer für das Unternehmen, zu überleben, Geschäftsprozesse am Laufen zu halten und Umsatzwachstum zu erzielen.
Es gibt Unternehmen, die das SAP-eigene BEx-Frontend für SAP NetWeaver Business Intelligence durch eine Open-Source- Lösung ersetzen. Stört Sie das?
Natürlich finden wir es besser, wenn Unternehmen Frontend-Werkzeuge der SAP verwenden. In den meisten Fällen führen die Qualität, die Anwenderfreundlichkeit und die Effektivität der Lösung auf lange Sicht zur richtigen Auswahlentscheidung. Ich sträube mich als Konsument dagegen, zu glauben, dass etwas frei verfügbar ist. Wenn es nichts kostet, frage ich mich, ob da nicht etwas faul ist. Bereits während meiner Tätigkeit bei Oracle erlebte ich auf dem Markt der relationalen Datenbanken den Wettbewerb zu frei verfügbaren Datenbanklösungen, etwa von DEC. Heute ist der Datenbankbereich bei Oracle ziemlich groß. Wer investiert in eine Applikation, die für den zukünftigen Unternehmenserfolg sehr wichtig und die zwar frei verfügbar, aber deren Überleben deswegen sehr unwahrscheinlich ist? Als Anwender komme ich dann nicht mehr los von einem toten Produkt.
Wenn es also sehr unwissende Käufer sind, die kein Geld haben und die nur etwas frei Verfügbares einsetzen wollen, ist das in Ordnung. Wenn sie daraus gelernt haben und Budget da ist, dann stellen wir uns gerne dem Wettbewerb.
Sie haben bereits den Markt für Governance, Risk and Compliance (GRC) erwähnt. Dieser ist in Deutschland noch wenig entwickelt. Worum geht es dabei?
Das ist ein sehr wichtiger Markt für SAP. Unsere Umsätze in Deutschland in diesem Markt liegen über unseren Erwartungen. Diese Marktkategorie wächst aber weniger wegen neuer regulatorischer Anforderungen, sondern insbesondere, weil der geschäftliche Nutzen (Business Value) von GRC erkannt wird. Fragen wie die Zugangskontrolle zu IT-Systemen, die Aufteilung von Zuständigkeiten oder das Vier-Augen-Prinzip waren vor dem Hintergrund des Sarbanes-Oxley-Acts sehr gute Verkaufsargumente. Diese Regeln stellen aber insgesamt sicher, dass ein Unternehmen gut geführt wird. Bei GRC, wie wir es verstehen, geht es zum Beispiel um die Visualisierung von Geschäftsprozessen, um die korrekte Durchführung von definierten Geschäftsprozessen oder um die Überwachung und Quantifizierung von Risiken. Dies sind alles geschäftskritische Funktionen, was wir zukünftig noch stärker herausstellen wollen.
Welche Lösungen hat SAP für den neuen Trend Operational Business Intelligence?
Ich unterteile den Markt in Anwendungen für Financial Performance Management und Operational Performance Management. Ersteres ist ziemlich gut etabliert und Letzteres ist zunächst ein Sammelbegriff für Business-Intelligence-Anforderungen aus dem Vertrieb, aus der Produktion oder aus dem Marketing. Attraktiv hierfür ist insbesondere eine Generation von Anwendungen, die Informationen, Wissen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit miteinander kombiniert und auf die Anforderungen der Fachabteilungen ausrichtet. Dieser Markt dürfte mindestens genau so groß werden, wie der für Financial Performance Management. Hier werden Initiativen, die bereits von SAP für verschiedene Fachbereiche gestartet wurden, fortgesetzt, um im Markt für Operational Performance Management bestehen zu können.
Ganz wichtig ist auch die Einbindung von informationszentrierten Anwendungen in die Transaktionssysteme. Hier gibt es Initiativen von SAP, die SAP NetWeaver Business Intelligence und die Produkte von Business Objects mit den SAP-Modulen FI, CO, SD und MM zusammenbringen, um Analysen von Transaktionsdaten zu ermöglichen. dk