PalOOCa verbindet Palo mit einer Tabellenkalkulation

Der Lehrstuhl für Systementwicklung/Anwendungssysteme an der Technischen Universität Chemnitz hat die Version 1.0 seines Open-Source-Business-Intelligence(OSBI)-Werkzeugs PalOOCa veröffentlicht. Seit März 2007 wird an dem auf Business Intelligence spezialisierten Lehrstuhl an einer Lösung für die konsequente Umsetzung von OSBI gearbeitet. Das Ergebnis in Form von PalOOCa integriert sich als Extension in die Tabellenkalkulation OpenOffice Calc und ermöglicht dort den Zugriff auf den ebenfalls als Open-Source-Lösung erhältlichen Datenbank-Server Palo. Damit erlaubt PalOOCa erstmals die vollständige Realisierung eines Business-Intelligence- Stacks auf Basis von Open-Source-Software. PalOOCa basiert auf der Java-Technologie und nutzt mit jPalo die unter Open-Source-Lizenz verfügbare Java-Schnittstelle für Palo. Zum Funktionsumfang von PalOOCa zählt die einfache Erstellung mehrdimensionaler Abfragen, die variable Auswertung der vom MOLAP-Server empfangenen Daten und die Übertragung von geänderten oder neuen Werten zurück nach Palo. Weitere Features sind ein flexibler Datenimport, die Bereitstellung spezieller Calc-Funktionen für Palo und ein Modellierungswerkzeug, mit dessen Hilfe die Datenstrukturen in der multidimensionalen Datenbank editiert werden können. Die weitere Roadmap von PalOOCa sieht unter anderem Funktionserweiterungen hinsichtlich der Unterstützung von Subsets (geordnete Untermengen einer Dimension) und die Abbildung der Benutzerverwaltung von Palo vor. Die entsprechende Version 1.5 ist für Anfang 2009 geplant. Der Download von PalOOCa und weitere Informationen sind erhältlich unter http://palooca.sourceforge.net/. Martin Böhringer/dk

Imp:Palo sorgt für Datenimport in Palo

Mit der Freigabe der Version 7.0 des kommerziellen Tools für die Extraktion, die Transformation und das Laden (ETL) von Daten, Cubeware Importer, und der Verfügbarkeit der multidimensionalen Open-Source-Datenbank Palo 2.5 steht seit August 2008 auch die neue IMP:Palo 7.0 in einer Freeware- Version zum Download bereit. Dabei handelt es sich um eine funktional eingeschränkte Version der kommerziellen Software: Zwar können Import-Skripte uneingeschränkt entwickelt werden, aber die Anzahl der importierten Datensätze ist limitiert. Bei einem Umstieg auf Cubeware Importer lassen sich angelegte Importdefinitionen weiter nutzen. Download unter www.impalo.de. dk