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Anwendungen mit SAP

Die SAP hat bis dato etwa 150 Kundenprojekte für ihre Mittelstandslösung Business ByDesign gewonnen. Da kann man noch nicht von Massengeschäft sprechen.
Unsere Road-to-Volume sieht es vor, schrittweise vorzugehen und stufenweise die verschiedenen Kanäle einzuschalten.
Die SAP wird bis Ende 2008 deutlich weniger als die noch auf der CeBIT 2008 avisierten 1000 Business-ByDesign-Kunden gewinnen können. Das ist im Vergleich zu im Mittelstand etablierten Anbietern wie Sage oder Microsoft auch noch nicht die Masse, oder?
Wichtig in diesem Geschäft ist, dass wir ein solides Business-Model mit soliden Lösungen, soliden Partnern und soliden Kundenreferenzen an den Markt bringen. Wenn ich mit unseren Business ByDesign- Kunden spreche, sind die begeistert. Genauso wollen wir das auch halten. Das ist ein Ansatz, das sage ich ganz deutlich, den ein aus Europa stammendes Softwarehaus in einem globalen Markt verfolgt.

Hans-Peter Klaey, President SME Corporate Officer der SAP AG, sieht Business ByDesign auf dem richtigen Weg
Sind die von SAP geforderten 25 Mindestlizenzen nicht ein Hemmschuh für die massenhafte Verbreitung von Business ByDesign?
Nein. Sie müssen das anders rechen. 25 Lizenzen entsprechen rund 40 000 Euro pro Jahr. Dafür bekommt ein Kunde seine Lizenzen für 25 Anwender, Updates, Wartung und er braucht keine eigene Server-Hardware und keine zusätzlichen IT-Mitarbeiter im eigenen Haus. Dann ist das sehr attraktiv.
Vielleicht braucht ein potenzielles Unternehmen, das mit niedrigen Investitionskosten schnell an den Start gehen möchte, gar keine 25 Benutzer – aber die Software, um integrierte Prozesse abzubilden. Wenn ein Unternehmen beispielsweise nur zehn User benöti
Wenn ein Unternehmen beispielsweise nur zehn User benötigt und sich für eine lokal installierte Software entscheidet, braucht es jemanden, der sich im Unternehmen darum kümmert. Allein das kostet es mehr als 40 000 Euro. Mit Business By- Design bekommt es alles in einem Paket.
Es gibt laut SAP eine beträchtliche Anzahl von Unternehmen, deren IT-Verantwortliche die Möglichkeit nutzen, Business ByDesign im Internet zu evaluieren und zu testen. Warum gelingt es nicht, diese in größerem Maße auch zu einem Kauf zu bewegen?
Sicher ist, dass wir mit einer Lösung am Markt sind, die der Markt braucht. Das belegen auch die von Ihnen genannten Unternehmen, die sich im Internet ein Testsystem aufsetzen lassen. Jetzt geht es aber für diese darum, die richtige Zeit für die Einführung zu finden. IT-Verantwortliche führen nicht sofort ein ERP-System ein, nur weil die SAP gerade das benötigte Produkt auf den Markt gebracht hat.
Aber mit Business ByDesign will die SAP doch vor allem neue Kunden gewinnen, die noch keine integrierte ERP-Software einsetzen. Die müssten doch geradezu darauf brennen, die Software einzuführen.
Ja, das tun sie auch. Wer ist der typische Kunde für Business ByDesign? Das ist ein Unternehmen mit fünf, sechs verschiedenen Systemen, Tabellenkalkulation und teils noch manuellen Prozessen, die es nun mit Business ByDesign ablösen kann. Das muss der Projektverantwortliche planen.
Es genügt also nicht, im Internet ein paar Mal zu klicken und los geht es mit dem Produktivbetrieb?
Es wäre falsch zu erwarten, dass mit Business ByDesign ein System auf den Markt gekommen ist, das keine Implementierungs- oder Beratungsleistung erfordert, aber die Leistungen sind anders. Stellen Sie sich vor, ein Kunde will sieben verschiedene Systeme mit Business ByDesign ablösen. Da müssen zunächst seine Geschäftsprozesse gerade gezogen werden. Dafür braucht es Partner und Berater, die daran mitarbeiten. Aber dann geht es schnell.
Das heißt, ein Unternehmen muss zunächst seine Prozesse an die Funktionen von Business ByDesign anpassen, um dann schnell die Software in Betrieb nehmen zu können?
Stellen Sie sich vor, ein Unternehmen hat ein Finanzsystem und ein Logistiksystem und dazwischen Tabellenkalkulationen mit Excel, um die Lücken zu füllen. Da hat es jetzt eine Riesenchance, mit Business ByDesign integrierte Endto- End-Prozesse zu etablieren. Viele Interessierte an der Lösung haben mir gesagt, dass das für ihr Unternehmen eine Art Selbstreinigungsprozess ist. Das bietet vielen Betrieben auch die Chance, international tätig zu werden, da ihre manuellen und veralteten Prozesse dann nicht mehr ihr Wachstum behindern. hei