Sie sind hier:
Startseite
Anwendungen mit SAP
DIE ERSTE
integrierte Business-Intelligence-Plattform der Branche hat nach eigener Einschätzung Business Objects, ein Unternehmen der SAP und Anbieter von Lösungen zur Optimierung der Unternehmensleistung, auf der SAP Tech Ed 2008 angekündigt. Mit BusinessObjects XI 3.1 stünden zum ersten Mal allen Nutzern im Unternehmen alle Informationen auf einer zentralen Plattform zur Verfügung.
Die Business-Intelligence-Plattform von Business Objects lasse sich in alle gängigen IT-Systeme einbinden. Hierdurch könnten Kunden Informationen aus Data-Warehouse-Lösungen von HP Neoview, Netezza und Teradata nutzen. Die Anbindung an Microsoft sei ebenfalls gewährleistet, beispielsweise an Microsoft Windows Server 2008 und Microsoft SQL Server 2008 sowie Microsoft Sharepoint Services und Microsoft Office SharePoint Server 2007. Die neue Plattform integriere aber auch Anwendungen und Datenbanken von Oracle. Durch den direkten Zugang zu Daten in ihren Oracle-Systemen und der Möglichkeit, diese in Berichten zu verwerten, könnten Organisationen ihre funktionsübergreifende Entscheidungsfindung optimieren. Business Objects ermögliche seinen Kunden auf diese Weise, Nutzen aus ihren in PeopleSoft Enterprise, JD Edwards EnterpriseOne und Siebel residierenden Daten zu schöpfen.
„Nach unseren Erkenntnissen hängt die Verbreitung von Business–Intelligence-Software zum Großteil von der Möglichkeit ab, im Self-Service auf alle relevanten Informationen zuzugreifen, ganz gleich, aus welchen internen oder externen Systemen die Daten stammen", erklärt Dan Vesset, Program Vice President bei IDC. „Bei der Evaluierung von Business-Intelligence-Software sollten Unternehmen Lösungen berücksichtigen, die den Endnutzern zum einen vielfältige Abfrage-, Berichts- und Analysefunktionen bieten, zum anderen aber sowohl strukturierte als auch unstrukturierte Inhalte aus unterschiedlichsten Quellen integrieren können."

Für SAPs Co-CEO Léo Apotheker sind SAP-Kunden als Ansprechpartner wichtiger als Anwendergruppen.
Auf der Entwicklerkonferenz hat SAPs Co-CEO Léo Apotheker auch bekannt gegeben, dass die SAP die als Enhancement-Packages bezeichneten Software-Erweiterungen ab dem nächsten Jahr auf einmal für die gesamte Business Suite ausrollen wird und nicht mehr für einzelne Komponenten mit ERP- oder CRM-Funktionalität. Für die Software des aufgekauften Business-Intelligence-Spezialisten Business Objects erklärt Hervé Couturier, in der SAP-Geschäftseinheit Business Objects als Executive Vice President Product Group tätig und neuer Verantwortlicher für die SAP NetWeaver-Entwicklung: „Wir werden uns definitiv an die Releasezyklen angleichen. Das macht beispielsweise für in die SAP Business Suite eingebettete Analytics Sinn." Couturier fügt aber hinzu: „Für andere Softwarebestandteile der Business-Objects-Produktlinien, wie neue Dashboard-Funktionalität, sowie für Nicht-SAP-Kunden, die Business Objects Software nutzen, gilt das nicht im gleichen Maß." Das sieht auch Barney Finucane, Analyst beim Business Application Research Center (BARC), so: „Wer sich an die Relasezyklen eines Softwareherstellers bindet, verliert an Flexibilität."
Mehr Flexibilität erwartet sich auch die Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe DSAG e.V. bei Support und Wartung von SAP (siehe Interview auf der Seite 29). Die SAP führe zwar laut Léo Apotheker, Co-CEO bei SAP, auch den Dialog mit den Anwendergruppen der verschiedenen Länder wie den USA oder Deutschland, er machte aber deutlich: „Wichtiger ist unser Dialog mit unseren Kunden." Am Ende des Tages seien es die Kunden, die eine Lizenz besitzen, und nicht die Anwendergruppen. Per Definition möchte zwar niemand mehr Geld bezahlen, aber von der Mehrheit der Kunden sei die Rückmeldung gekommen, dass der Mehrwert des neuen Enterprise Service Support verstanden worden sei. „Der SAP Enterprise Support reduziert die Total Cost of Ownership und erhöht sie nicht", betont Apotheker. hei